Hessen unterzeichnet Vereinbarung für mehr Diskriminierungsschutz

Gesellschaft in Hessen: Antidiskriminierung stärken

Wiesbaden () – Hessen hat als zehntes Bundesland eine gemeinsame Vereinbarung mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes für gerechte Teilhabe und gegen Diskriminierung unterzeichnet. Das teilte das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales am Donnerstag mit.

Ziel der Vereinbarung ist es, das gemeinsame Vorgehen gegen Benachteiligung zu stärken und die zivilgesellschaftliche Beratung vor Ort auszubauen.

Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, betonte bei der Unterzeichnung in Berlin die Bedeutung der lokalen Beratung: „Diskriminierungsschutz muss da stattfinden, wo die Menschen sind – vor Ort. Für die mehr als sechs Millionen Menschen in Hessen ist die Vereinbarung eine gute Nachricht.“ Auch die hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Heike Hofmann, lobte den Schulterschluss als Fortschritt.

Die erste hessische Beauftragte für Antidiskriminierung, Berivan Sekerci, ergänzte, die Vereinbarung fördere den fachlichen Austausch zwischen Bund und Land.

Neben Hessen haben bereits Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Saarland, Schleswig-Holstein, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt die Erklärung unterzeichnet. Künftig sollen die Unabhängige Bundesbeauftragte und die Länder pro Legislatur einen gemeinsamen Bericht über die Entwicklung der Antidiskriminierungsberatung in Deutschland veröffentlichen.

Der Schutz vor Diskriminierung in Bereichen wie Bildung, Polizei und Justiz ist in Deutschland Ländersache.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hessen unterzeichnet Vereinbarung für mehr Diskriminierungsschutz

Hessen - News - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ferda Ataman, Heike Hofmann, Berivan Sekerci

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

dts Nachrichtenagentur, Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Wiesbaden, Hessen, Hessenisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, Heike Hofmann, Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Berivan Sekerci, Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Saarland, Schleswig-Holstein, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Unabhängige Bundesbeauftragte, Länder

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis (Unterzeichnung der gemeinsamen Vereinbarung) fand am Donnerstag statt – das genaue Datum ist nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Wiesbaden, Hessen, Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Saarland, Schleswig-Holstein, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt.

Worum geht es in einem Satz?

Hessen hat als zehntes Bundesland eine Vereinbarung mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterzeichnet, um das Vorgehen gegen Diskriminierung zu stärken und die lokale zivilgesellschaftliche Antidiskriminierungsberatung auszubauen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Unterzeichnung einer gemeinsamen Vereinbarung zwischen Hessen und der Antidiskriminierungsstelle des Bundes für gerechte Teilhabe und gegen Diskriminierung
  • Ziel der Vereinbarung: gemeinsames Vorgehen gegen Benachteiligung stärken und zivilgesellschaftliche Beratung vor Ort ausbauen
  • Bedarf an lokaler Antidiskriminierungsberatung vor Ort als Grundlage für Diskriminierungsschutz
  • Förderung des fachlichen Austauschs zwischen Bund und Land zur Entwicklung der Antidiskriminierungsberatung
  • Diskriminierungsschutz ist in Bereichen wie Bildung, Polizei und Justiz Ländersache

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die unabhängige Bundesbeauftragte Ferda Ataman hob die Bedeutung der lokalen, vor Ort stattfindenden Beratung hervor und wertete die Vereinbarung als gute Nachricht für Hessen
  • Die hessische Ministerin Heike Hofmann lobte den Schulterschluss als Fortschritt
  • Die hessische Beauftragte Berivan Sekerci betonte, die Vereinbarung fördere den fachlichen Austausch zwischen Bund und Land

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Gemeinsames Vorgehen gegen Benachteiligung wird gestärkt
  • Ausbau der zivilgesellschaftlichen Beratung vor Ort
  • Lokaler Diskriminierungsschutz wird näher an die betroffenen Menschen gebracht
  • Fachlicher Austausch zwischen Bund und Land wird gefördert
  • Regelmäßige gemeinsame Berichte über die Entwicklung der Antidiskriminierungsberatung werden pro Legislatur veröffentlicht
  • Schutz vor Diskriminierung in Bereichen wie Bildung, Polizei und Justiz bleibt länderspezifisch geregelt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—es wird eine Reaktion von Ferda Ataman (Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung) sowie Lob von Heike Hofmann (hessische Ministerin) zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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