Linke kritisiert Kürzungen an Hamburger Ganztagsgrundschulen

Hamburg Bildung: Streit um Ganztagskürzungen

Hamburg () – Die schulpolitische Sprecherin der Hamburger Linksfraktion, Sabine Ritter, hat die geplanten Kürzungen im Ganztagsbereich der Grundschulen scharf kritisiert. Wie die Fraktion am Mittwoch mitteilte, sollen die Zuweisungen für gebundene Ganztagsgrundschulen ab dem Schuljahr 2027/28 umgestellt werden.

Statt zusätzlicher Lehrerstellen sollen die Schulen demnach zu 77 Prozent Erzieher und zu 23 Prozent Honorarmittel erhalten.

Ritter sprach von einem „Kürzungshammer“ und einer „Salamitaktik der Zumutungen“ durch die Schulbehörde. Die Maßnahme treffe vor allem die rund 75 Schulen, die als selbstverantwortete Ganztagsschulen ohne Träger arbeiteten.

Das Gesamtkonzept aus Bildung, Erziehung, Förderung und Betreuung werde zerstört, die multiprofessionellen Teams geschwächt. Besonders betroffen seien Grundschulen in Stadtteilen mit erhöhtem Förderbedarf.

Hintergrund ist ein Schreiben der Schulaufsicht vom 30. Juni, das den Schulleitungen vorliegt.

Neben der Umstellung der Ganztagszuweisungen sieht der Haushaltsplanentwurf des Senats auch eine Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit für Beamte auf 41 Stunden sowie eine Anpassung der Altersermäßigung vor. Die Vertretungsreserve soll von 104 auf 103 Prozent gesenkt werden.

Die Linke fordert, alle Maßnahmen „sofort vom Tisch“ zu nehmen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Linke kritisiert Kürzungen an Hamburger Ganztagsgrundschulen

Hamburg - News - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Sabine Ritter

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linksfraktion, Hamburg, Schulbehörde, Schulaufsicht, Senat, Die Linke

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Mittwoch statt; außerdem wird als Hintergrund ein Schreiben der Schulaufsicht vom 30. Juni erwähnt.

  • Datum/Zeitraum:Mittwoch
  • Zusätzlicher Hinweis:30. Juni (Schreiben der Schulaufsicht)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hamburg

Worum geht es in einem Satz?

Die schulpolitische Sprecherin der Hamburger Linksfraktion, Sabine Ritter, kritisiert die geplanten Kürzungen im Ganztagsbereich der Grundschulen ab dem Schuljahr 2027/28 als „Kürzungshammer“, weil die Zuweisungen für gebundene Ganztagsgrundschulen von zusätzlichen Lehrerstellen hin zu mehr Erzieher- und Honorarmitteln umgestellt werden und dadurch vor allem die selbstverantworteten Ganztagsschulen sowie multiprofessionelle Teams geschwächt würden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Geplante Kürzungen bzw. Umstellung der Zuweisungen für gebundene Ganztagsgrundschulen ab dem Schuljahr 2027/28
  • Schreiben der Schulaufsicht vom 30. Juni, das den Schulleitungen vorliegt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die schulpolitische Sprecherin Sabine Ritter kritisiert die geplanten Kürzungen im Ganztagsbereich scharf
  • Die Maßnahme wird als „Kürzungshammer“ und als „Salamitaktik der Zumutungen“ bezeichnet
  • Kritisiert wird, dass das Gesamtkonzept aus Bildung, Erziehung, Förderung und Betreuung zerstört und multiprofessionelle Teams geschwächt würden
  • Besonders betroffen seien Grundschulen in Stadtteilen mit erhöhtem Förderbedarf
  • Die Linke fordert, alle Maßnahmen „sofort vom Tisch“ zu nehmen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zerstörung des Gesamtkonzepts aus Bildung, Erziehung, Förderung und Betreuung
  • Schwächung multiprofessioneller Teams
  • Schlechtere Ausstattung für rund 75 selbstverantwortete Ganztagsschulen ohne Träger
  • Besonders starke Betroffenheit von Grundschulen in Stadtteilen mit erhöhtem Förderbedarf

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Die schulpolitische Sprecherin der Hamburger Linksfraktion, Sabine Ritter, kritisiert die geplanten Kürzungen im Ganztagsbereich scharf und bezeichnet die Maßnahme unter anderem als „Kürzungshammer“.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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