Wirtschaft: Dax startet mit Verlusten in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Mittwoch mit deutlichen Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.175 Punkten berechnet, 1,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Scout24, Eon und RWE, am Ende MTU, Vonovia und die Deutsche Bank.
„Die gegenseitigen Angriffe zwischen Iran und den USA überstiegen gestern das Maß, das man in den Tagen zuvor noch als bloßes Scharmützel herunterspielen konnte“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Gerade die Kombination mit einem erneuten Embargo iranischer Ölexporte erzeuge ausgerechnet zu dem Zeitpunkt neue Unsicherheit, als die Märkte die geopolitischen Risiken samt der dadurch begleiteten Inflationssorgen abhaken wollten. „Die jüngsten Entwicklungen stellen keine Abkehr vom Friedensprozess dar. Sie sind aber eine Entwicklung in die falsche Richtung.“
Langsam, aber sicher macht sich unterdessen eine sommerliche Lethargie an den Börsen breit. „Die Anleger suchen angesichts eines sich lichtenden Terminkalenders immer vergeblicher nach einem neuen triftigen Grund, überzeugt bei Aktien zuzugreifen“, so Stanzl. „Jetzt hoffen Anleger auf neue Impulse durch die beginnende Berichtssaison in den USA. Die daran geknüpften Erwartungen sind allerdings hoch, vielleicht zu hoch, und damit steigt die Gefahr, dass es zu Enttäuschungen kommt.“ Eine Konsolidierung über die nächsten drei bis vier Wochen werde immer wahrscheinlicher, bis feststehe, was die Berichtssaison für die Anleger bereithalten werde.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1422 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8755 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 76,57 US-Dollar; das waren 3,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Jochen Stanzl.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Scout24, Eon, RWE, MTU, Vonovia, Deutsche Bank, Consorsbank
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am Mittwoch statt, wobei die genaue Datumsangabe nicht erwähnt ist.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Frankfurt/Main.
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax startete am Mittwoch mit einem Verlust von 1,1 Prozent, während geopolitische Spannungen zwischen Iran und den USA sowie steigende Ölpreise die Märkte belasten und die Anleger auf die bevorstehende Berichtssaison in den USA hoffen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Gegenseitige Angriffe zwischen Iran und den USA
- Erneutes Embargo iranischer Ölexporte
- Marktunsicherheit durch geopolitische Risiken
- Inflationssorgen der Anleger
- Sommerliche Lethargie an den Börsen
- Hohe Erwartungen an Berichterstattungssaison in den USA
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Deutliche Verluste beim Dax
- Neue Unsicherheit auf den Märkten
- Hohe Erwartungen an die Berichtssaison in den USA
- Gefahr von Enttäuschungen durch zu hohe Erwartungen
- Wahrscheinlichkeit einer Konsolidierung über die nächsten drei bis vier Wochen
- Sommerliche Lethargie an den Börsen
- Anleger suchen vergeblich nach neuen Kaufanreizen
- Anstieg des Ölpreises
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl, dem Chefmarktanalysten der Consorsbank, zitiert, die sich mit den geopolitischen Unsicherheiten und deren Einfluss auf die Märkte auseinandersetzt.
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