Wirtschaftliche Unsicherheiten bei Volkswagen in Wolfsburg
Wolfsburg () – Bei Volkswagen stehen die Zeichen auf Sturm. Am Donnerstag plant die IG Metall einen VW-weiten Aktionstag.
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ soll es an den deutschen Produktionswerken zu Protestaktionen gegen die möglichen Sparpläne kommen, darunter in Chemnitz, Emden, Hannover, Ingolstadt, Neckarsulm, Wolfsburg und Zwickau.
Am Konzernsitz am Mittellandkanal kommt der Aufsichtsrat am Donnerstag zu seiner nächsten Sitzung zusammen.
Beobachter erwarten, dass die Arbeitnehmer angesichts der möglichen Ausweitung des laufenden Sparprogramms nachdrücklich auf Aufklärung pochen. „Es kann nicht sein, dass so mit den Ängsten der Belegschaft gespielt wird“, heißt es aus dem Konzern.
Auch Audi-Betriebsratschef Jörg Schlagbauer drängt auf Klarheit. Sämtliche Vorschläge und Strategien müssten sofort in die zuständigen Gremien, sagte Schlagbauer dem „Focus“.
Entschieden werde erst, wenn alles auf dem Tisch liege, erklärte der oberste Mitarbeiter-Vertreter von Audi.
Auslöser der wachsenden Unruhe im Konzern war ein Bericht des „Manager Magazins“. Demnach will Europas größter Autobauer bis Ende des Jahrzehnts weltweit weitere bis zu 50.000 Stellen im Konzern streichen – zusätzlich zum laufenden Abbau von 50.000 Jobs bei VW, Audi, Porsche und der IT-Tochter Cariad.
Zudem stehen auch die VW-Werke in Emden, Hannover und Zwickau sowie das Audi-Werk in Neckarsulm auf der Kippe.
Auch Investoren sehen die Lage immer kritischer. Volkswagen, erwartet etwa UBS-Autoanalyst Patrick Hummel, stehe wegen der Restrukturierungskosten vor einer Gewinnwarnung im mittleren bis hohen einstelligen Milliarden-Euro-Bereich.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Volkswagen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen, die im Artikel vorkommen, sind:
Jörg Schlagbauer, Patrick Hummel
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
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Worum geht es in einem Satz?
Bei Volkswagen findet am Donnerstag ein Aktionstag der IG Metall statt, um gegen die angestrebten Stellenstreichungen von bis zu 50.000 Jobs und mögliche Sparpläne zu protestieren, während der Aufsichtsrat zur nächsten Sitzung zusammenkommt, um die Situation zu diskutieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplante Sparmaßnahmen bei Volkswagen
- Bericht des "Manager Magazins" über Jobabbau
- Möglicher Abbau von bis zu 50.000 Stellen
- Unsicherheit über die Zukunft von Produktionswerken
- Reaktionen der Betriebsräte und IG Metall auf Sparpläne
- Aufsichtsratssitzung zur Klärung der Situation
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- IG Metall plant VW-weiten Aktionstag
- Protestaktionen in mehreren deutschen Produktionswerken
- Aufsichtsrat tagt am Konzernsitz
- Arbeitnehmer fordern Aufklärung zu Sparplänen
- Audi-Betriebsratschef fordert sofortige Offenlegung aller Vorschläge
- Bericht über mögliche Streichung von bis zu 50.000 Stellen sorgt für Unruhe
- Investoren zeigen sich besorgt über Restrukturierungskosten und mögliche Gewinnwarnung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Protestaktionen in deutschen Produktionswerken
- Forderung nach Aufklärung durch Arbeitnehmer
- Drängen auf Klarheit von Betriebsratsvertretern
- Vorhergehende Ängste der Belegschaft
- Mögliche Streichung von bis zu 50.000 Stellen
- Unsicherheit über den Fortbestand von Werken
- Kritische Sicht der Investoren
- Erwartung einer Gewinnwarnung im Milliarden-Euro-Bereich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: "Es kann nicht sein, dass so mit den Ängsten der Belegschaft gespielt wird."
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