Pistorius rechnet mit Zwangsversetzungen nach Litauen

Pistorius rechnet mit Zwangsversetzungen nach Litauen

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Verteidigungspolitik: Bundeswehr und NATO-Gipfel in Berlin

Berlin () – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) rechnet damit, dass für den Aufbau der Bundeswehrbrigade in Litauen eine nennenswerte Zahl der insgesamt 4.800 Soldaten verpflichtet werden muss. Er rede von unter 1.000, sagte Pistorius der „Bild am Sonntag“. Gleichzeitig sagte der Minister, dass man die Mehrzahl der Dienstposten bislang mühelos mit Freiwilligen besetzen konnte. Es gebe aber eine Herausforderung bei den Mannschaftsdienstgraden und bei Spezialisten. In diesen Fällen könne es am Ende zu einer Verpflichtung kommen.

Der Ukraine räumte Pistorius bei der Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg Siegchancen ein. Auf die Frage, ob Kiew gerade den Krieg gewinne, sagte er: „So gut wie jetzt gerade sah es noch nie aus.“ Auf dem Schlachtfeld selbst sei wenig Bewegung, mal ein paar Kilometer in die eine, mal in die andere Richtung, aber immer mit unvorstellbaren Verlusten der russischen Streitkräfte. Vor allem gelinge es der Ukraine immer mehr, in Russland selbst Ziele zu treffen und damit Raffinerie und Logistik für das Militär zu zerstören.

Für den am Dienstag beginnenden Nato-Gipfel kündigte Pistorius weitere deutsche Finanzhilfen für die Ukraine an. Aus dem internationalen Hilfspaket werde Deutschland mit Sicherheit den größten Einzelbetrag leisten. Eine Lieferung des deutschen Marschflugkörpers Taurus an Kiew hält er nicht für nötig: „Ich glaube nicht, dass die Ukraine den Taurus noch braucht.“

Mit Blick auf die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr erklärte der Minister, diese sei kriegstüchtiger als vor vier Jahren. Es gebe aber nach wie vor Probleme mit der Lieferzeit bei Waffenbestellungen. Die Rüstungsindustrie hole auf, aber man brauche noch mehr Geschwindigkeit, um die Dinge dann wirklich auf dem Hof oder im Hafen liegen zu haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeswehr-Soldaten (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Boris Pistorius

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundeswehr, Boris Pistorius, SPD, Ukraine, Russland, Nato, Deutschland.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

- Berlin
- Litauen
- Ukraine
- Russland

Worum geht es in einem Satz?

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius kündigte an, dass für den Aufbau der Bundeswehrbrigade in Litauen rund 1.000 Soldaten verpflichtet werden müssen, während er die Fortschritte der Ukraine im Krieg gegen Russland lobte und weitergehende deutsche Finanzhilfen sowie eine Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr in Aussicht stellte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Aufbau der Bundeswehrbrigade in Litauen
  • Verpflichtung von Soldaten aufgrund Bedarf
  • Herausforderung bei Mannschaftsdienstgraden und Spezialisten
  • Unterstützung der Ukraine im Kontext des russischen Angriffs
  • Aussicht auf Siegchancen für die Ukraine
  • Ankündigung deutscher Finanzhilfen für die Ukraine
  • Probleme mit Lieferzeiten bei Waffenbestellungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verpflichtung einer nennenswerten Zahl von Soldaten für die Bundeswehrbrigade in Litauen
  • Schwierigkeiten bei der Besetzung von Mannschaftsdienstgraden und Spezialisten
  • Anerkennung von Siegchancen für die Ukraine im Konflikt
  • Unvorstellbare Verluste der russischen Streitkräfte
  • Zunehmende Fähigkeit der Ukraine, Ziele in Russland zu treffen
  • Ankündigung weiterer deutscher Finanzhilfen für die Ukraine
  • Deutschland wird größten Einzelbetrag aus dem internationalen Hilfspaket leisten
  • Keine Lieferung des deutschen Marschflugkörpers Taurus an die Ukraine nötig
  • Verbesserung der kriegstüchtigen Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr
  • Anhaltende Probleme bei der Lieferzeit von Waffenbestellungen
  • Notwendigkeit schnellerer Umsetzung der Rüstungsbeschaffungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zitiert, in der er unter anderem zur aktuellen Situation in der Ukraine und zur Bundeswehrbrigade in Litauen Stellung nimmt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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