Umweltpolitik in Bayern: CO2-Emissionen im Fokus
München () – Die Landtags-Grünen haben die Staatsregierung aufgefordert, sich für eine realistische Berechnung der CO2-Emissionen von Plug-in-Hybridfahrzeugen einzusetzen. Das hat die wirtschaftspolitische Sprecherin Barbara Fuchs am Dienstag mitgeteilt.
Hintergrund ist die von der EU-Kommission geplante Anpassung des sogenannten Utility Factors ab 2027, der den angenommenen elektrischen Fahranteil von Plug-in-Hybriden bei der Berechnung von Verbrauch und Emissionen berücksichtigt.
Studien zufolge werden Plug-in-Hybride im Alltag deutlich seltener elektrisch gefahren als bisher angenommen.
Die tatsächlichen CO₂-Emissionen lägen deshalb erheblich höher als die offiziellen Werte. Die Grünen kritisieren daher die Haltung der Bundesregierung, die sich für eine Aussetzung der geplanten Anpassung einsetzen will.
„Wer den Industriestandort Bayern langfristig sichern will, darf sich nicht auf geschönte Emissionswerte verlassen“, sagte Fuchs. „Wir brauchen ehrliche Zahlen und klare Rahmenbedingungen.“
Für Fuchs geht es dabei nicht nur um Klimaschutz, sondern auch um die Zukunft der Automobilindustrie in Bayern.
„Wenn wir jetzt an überholten Berechnungsmethoden festhalten, verzögern wir notwendige Investitionen in Zukunftstechnologien und gefährden damit langfristig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen“, warnte sie. Besonders betroffen seien die zahlreichen mittelständischen Zulieferer im Freistaat.
Der Antrag der Grünen wird voraussichtlich am 9. Juli im Wirtschaftsausschuss beraten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Barbara Fuchs (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Barbara Fuchs
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Landtags-Grüne, EU-Kommission, Bundesregierung, Automobilindustrie, mittelständische Zulieferer.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 9. Juli.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München
Worum geht es in einem Satz?
Die Landtags-Grünen fordern von der Staatsregierung realistische CO2-Emissionen für Plug-in-Hybridfahrzeuge, da die aktuellen Berechnungsmethoden die tatsächlichen Emissionen erheblich unterschätzen und die Bundesregierung sich gegen notwendige Anpassungen einsetzen will, was die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Automobilindustrie gefährden könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- EU-Kommission plant Anpassung der Utility Factors ab 2027
- Berücksichtigung des elektrischen Fahranteils von Plug-in-Hybriden
- Studien zeigen selteneren elektrischen Fahranteil im Alltag
- Tatsächliche CO₂-Emissionen höher als offizielle Werte
- Kritik an der Bundesregierung wegen Aussetzung der Anpassung
- Anliegen um ehrliche Zahlen und klare Rahmenbedingungen
- Bedeutung für Klimaschutz und Zukunft der Automobilindustrie
- Gefahr für Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Bayern
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Landtags-Grüne fordern realistische CO2-Berechnung von Plug-in-Hybridfahrzeugen
- EU-Kommission plant Anpassung des Utility Factors ab 2027
- Studien zeigen, dass Plug-in-Hybride seltener elektrisch gefahren werden
- Tatsächliche CO₂-Emissionen höher als offizielle Werte
- Kritik an Bundesregierung wegen Aussetzung der Anpassung
- Fuchs betont Wichtigkeit ehrlicher Zahlen für den Industriestandort Bayern
- Verbindung zwischen Klimaschutz und Zukunft der Automobilindustrie
- Warnung vor Verzögerungen bei Investitionen in Zukunftstechnologien
- Besondere Betroffenheit mittelständischer Zulieferer in Bayern
- Antrag wird am 9. Juli im Wirtschaftsausschuss beraten
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Höhere tatsächliche CO₂-Emissionen als offiziell angegeben
- Kritik an der Haltung der Bundesregierung
- Langefristige Sicherung des Industriestandorts Bayern gefährdet
- Notwendige Investitionen in Zukunftstechnologien verzögert
- Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gefährdet
- Betroffenheit der mittelständischen Zulieferer in Bayern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Barbara Fuchs äußert sich besorgt über die unzureichende Berücksichtigung realistischer CO2-Emissionen von Plug-in-Hybridfahrzeugen und fordert ehrliche Zahlen für eine zukunftsfähige Automobilindustrie in Bayern.
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