Gesellschaft: Reform des Sexualstrafrechts in Deutschland
Berlin () – Die Vorsitzenden der Jungen Union und der Jusos zeigen sich offen für eine Verschärfung des Sexualstrafrechts. Ein neues „Nur Ja heißt Ja“-Modell soll das seit der Reform 2016 geltende „Nein heißt Nein“-Modell ablösen.
Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, sagte am Montag dem Sender ntv: „Ich bin total offen für jeden Vorschlag, der Frauen hilft.“ Juso-Chef Philipp Türmer verglich Deutschland mit dem Ausland. Er sagte, in ganz vielen europäischen Ländern sei das bereits geltende Gesetzeslage. Die bekämen das hin, die könnten das. Das gehe auch in Deutschland. Dass man in diesen Fragen immer so schrecklich hinterherhinke, finde er peinlich.
Mit dem „Nur Ja heißt Ja“-Modell wäre künftig schon das Fehlen einer freiwilligen und erkennbaren Zustimmung zu einer sexuellen Handlung zentrales Kriterium für deren Strafbarkeit. Bisher werden sexuelle Handlungen grundsätzlich dann bestraft, wenn sie gegen den erkennbaren Willen einer Person vorgenommen werden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Demo gegen sexualisierte digitale Gewalt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Johannes Winkel, Philipp Türmer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Junge Union, Jusos, ntv
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Vorsitzenden der Jungen Union und der Jusos sprechen sich für eine Verschärfung des Sexualstrafrechts aus und befürworten ein "Nur Ja heißt Ja"-Modell, das die aktuelle "Nein heißt Nein"-Regelung ersetzen soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Offene Diskussion über eine Verschärfung des Sexualstrafrechts
- Einführung des "Nur Ja heißt Ja"-Modells
- Vergleich mit anderen europäischen Ländern
- Wahrnehmung, dass Deutschland hinterherhinkt
- Ziel: Verbesserung des Schutzes für Frauen
- Reform von 2016 als Ausgangsbasis
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Vorsitzende der Jungen Union und Jusos offen für Verschärfung des Sexualstrafrechts
- Vorschlag für "Nur Ja heißt Ja"-Modell zur Ablösung des "Nein heißt Nein"-Modells
- Johannes Winkel: Offen für jeden Vorschlag, der Frauen hilft
- Philipp Türmer vergleicht Deutschland mit anderen europäischen Ländern
- Kritik an Deutschlands Vorgehen in diesen Fragen
- "Nur Ja heißt Ja"-Modell würde Fehlen einer freiwilligen Zustimmung als Kriterium für Strafbarkeit einführen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Offenheit für Verschärfung des Sexualstrafrechts
- Einführung des "Nur Ja heißt Ja"-Modells
- Zentrales Kriterium für Strafbarkeit: Fehlen einer freiwilligen und erkennbaren Zustimmung
- Vergleich mit internationalen Gesetzeslagen
- Kritik an der aktuellen Gesetzeslage in Deutschland
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel werden Stellungnahmen von Johannes Winkel, dem Vorsitzenden der Jungen Union, und Philipp Türmer, dem Juso-Chef, zitiert. Johannes Winkel äußert sich offen für Vorschläge, die Frauen helfen, während Philipp Türmer die Gesetzeslage in Deutschland mit anderen europäischen Ländern vergleicht und ausdrückt, dass er es peinlich findet, dass Deutschland hinterherhinkt.

