Nach Gipfeltreffen: Russland lässt 24 Philippiner frei

Nach Gipfeltreffen: Russland lässt 24 Philippiner frei

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Politik: Russland entlässt philippinische Staatsbürger in Kasan

Kasan () – Russland hat 24 philippinische Staatsbürger freigelassen, die monatelang ohne Anklage in einer sibirischen Stadt festgehalten wurden.

Die Freilassung kam zustande, nachdem der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. das Thema bei einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin angesprochen hatte, wie philippinische Regierungsvertreter mitteilten.

Die 24 Männer und Frauen landeten am Sonntag mit zwei Maschinen in Manila und wurden von Außenministerin Theresa Lazaro empfangen, die Marcos am Mittwoch zu den Gesprächen in die russische Stadt Kasan begleitet hatte, erklärte das philippinische Außenministerium.

Marcos, der derzeit turnusmäßig den Vorsitz des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) innehat, führte die Delegation des 11-Staaten-Bündnisses bei den Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen ASEAN und Russland an. Am Rande des Gipfels kam es zu einem bilateralen Treffen zwischen Marcos und Putin.

Die Freilassung erfolgte überraschend schnell, nachdem Marcos die Angelegenheit am Mittwoch zur Sprache gebracht hatte. Die Philippinen gelten als wichtiger Vertragsverbündeter der USA in Asien und gehörten zu jenen ASEAN-Staaten, die für die UN-Resolution stimmten, welche die russische Invasion in der Ukraine verurteilte.

Nach dem Treffen mit Putin teilte Marcos mit, er habe die Notlage der Philippiner geschildert, die seit rund neun Monaten ohne Anklage in Irkutsk im Südosten Sibiriens festgehalten würden. Weitere Informationen über ihren Zustand lägen nicht vor, so Marcos damals.

Nach Angaben philippinischer Beamter gab es Hinweise darauf, dass die Männer Opfer illegaler Arbeitsvermittlung geworden sein könnten und aufgrund mutmaßlicher Verstöße gegen das Einwanderungsrecht in Gewahrsam genommen wurden.

Putin erklärte Marcos gegenüber, ihm sei das Problem nicht bekannt gewesen, versprach jedoch, sich der Sache anzunehmen. Beim Abendessen am Mittwoch habe der russische Präsident ihm mitgeteilt, dass den Philippinern kein Fehlverhalten vorgeworfen werde. „Machen Sie sich keine Sorgen, wir werden einen Weg finden, dieses Problem zu lösen“, zitierte Marcos Putin.

Die philippinische Delegation sei später von russischen Stellen informiert worden, dass die Männer umgehend nach Manila abgeschoben würden, so Marcos. Nach Angaben von Botschafter Igor Bailen leben und arbeiten rund 15.000 Philippiner in Russland.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fahne von Russland (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ferdinand Marcos Jr., Wladimir Putin, Theresa Lazaro, Igor Bailen

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Philippinische Republik, ASEAN, Russland, USA.

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum oder Zeitraum: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfand, sind:

Kasan, Irkutsk, Manila

Worum geht es in einem Satz?

Russland hat 24 philippinische Staatsbürger freigelassen, die monatelang ohne Anklage in Sibirien festgehalten wurden, nachdem der philippinische Präsident Marcos das Thema in einem Treffen mit Putin angesprochen hatte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Festnahme von 24 philippinischen Staatsbürgern in Sibirien
  • Monatelange Inhaftierung ohne Anklage
  • Treffen zwischen philippinischem Präsidenten Ferdinand Marcos Jr. und Wladimir Putin
  • Thematisierung der Inhaftierung durch Marcos
  • Angaben über mögliche illegale Arbeitsvermittlung
  • Versprechen von Putin, sich der Angelegenheit anzunehmen
  • Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen ASEAN und Russland
  • Philippinen als wichtiger Vertragsverbündeter der USA
  • ASEAN-Staaten unterstützen UN-Resolution gegen die russische Invasion in der Ukraine

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Freilassung von 24 philippinischen Staatsbürgern
  • Rückkehr nach Manila
  • Empfang durch Außenministerin Theresa Lazaro
  • Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen den Philippinen und Russland
  • Hinweis auf die Situation von Philippinern in Russland
  • Potenzielle Auswirkungen auf den Umgang mit illegaler Arbeitsvermittlung
  • Verbesserung des diplomatischen Austauschs zwischen ASEAN und Russland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Wladimir Putin zitiert: Er versprach Marcos, sich der Angelegenheit anzunehmen und sagte: "Machen Sie sich keine Sorgen, wir werden einen Weg finden, dieses Problem zu lösen."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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