Bürokratieabbau in Schleswig-Holstein: Politische Initiativen
Kiel () – Die SPD-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag dringt auf weitere Schritte zum Abbau von Bürokratie. In einer Landtagsdebatte über Berichts-, Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten sprach sich der Flensburger SPD-Abgeordnete Kianusch Stender dafür aus, bestehende Regelungen umfassend zu überprüfen.
Stender verwies auf ähnliche Initiativen in anderen Bundesländern und bezeichnete den Vorschlag, bestehende Pflichten grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen, als diskussionswürdig.
Zugleich äußerte er Bedenken, dass bei einer pauschalen Überprüfung wichtige Regelungen übersehen werden könnten. Auch dürften Arbeitnehmerrechte nicht geschwächt werden.
Der SPD-Politiker kritisierte die bisherige Bilanz der Landesregierung beim Bürokratieabbau.
Zwar gebe es zahlreiche Ankündigungen, konkrete Fortschritte bei der Vereinfachung von Verfahren und Dokumentationspflichten seien jedoch nur begrenzt erkennbar. Zudem verwies er auf Belastungen für Unternehmen, Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen durch aus seiner Sicht unnötige Verwaltungsanforderungen.
Die SPD sprach sich dafür aus, den Vorstoß im zuständigen Ausschuss weiter zu beraten und Sachverständige anzuhören.
Stender brachte zudem die Einrichtung eines digitalen Meldeportals für Bürokratiehemmnisse in Schleswig-Holstein ins Gespräch. Ein solches Instrument könnte nach seiner Auffassung dazu beitragen, Vorschläge aus Wirtschaft und Gesellschaft systematisch zu erfassen und auszuwerten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Kianusch Stender
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, Landtag, Schleswig-Holstein, Flensburger SPD, Landesregierung, Unternehmen, Vereine, zivilgesellschaftliche Organisationen
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kiel, Schleswig-Holstein
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag fordert eine umfassende Überprüfung und Reform der Bürokratie, um bestehende Dokumentationspflichten zu vereinfachen, während sie gleichzeitig auf mögliche Risiken für Arbeitnehmerrechte und die Notwendigkeit spezifischer Beratung hinweist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Dringlicher Wunsch nach Abbau von Bürokratie
- Anhaltende Debatte über Berichts- und Dokumentationspflichten
- Kianusch Stender fordert Überprüfung bestehender Regelungen
- Referenz auf ähnliche Initiativen in anderen Bundesländern
- Bedenken bezüglich möglicher Übersehen wichtiger Regelungen
- Kritik an Bilanz der Landesregierung beim Bürokratieabbau
- Beschränkte Fortschritte bei Vereinfachung von Verfahren
- Belastungen für Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen
- Vorschlag zur Einrichtung eines digitalen Meldeportals für Bürokratiehemmnisse
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird im Artikel nicht beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Weitere Schritte zum Abbau von Bürokratie gefordert
- Notwendigkeit der Überprüfung bestehender Regelungen betont
- Bedenken geäußert, dass wichtige Regelungen übersehen werden könnten
- Arbeitnehmerrechte dürfen nicht geschwächt werden
- Kritisiert bisherige Bilanz der Landesregierung
- Begrenzte konkrete Fortschritte bei Vereinfachungen festgestellt
- Belastungen für Unternehmen, Vereine und Organisationen durch Verwaltungsanforderungen
- Vorschlag zur Einrichtung eines digitalen Meldeportals für Bürokratiehemmnisse обсужден
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Flensburger SPD-Abgeordnete Kianusch Stender sprach sich für eine umfassende Überprüfung bestehender Regelungen aus und äußerte Bedenken, dass wichtige Bestimmungen bei einer pauschalen Überprüfung übersehen werden könnten.
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