Sicherheitspolitik und internationale Beziehungen in Berlin
Berlin () – CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter kritisiert den Iran-Deal scharf und spricht sich dafür aus, deutsche Minenräumboote in die Straße von Hormus zu schicken.
„Der Deal ist ein Desaster, denn damit würde der Terror des Regimes noch belohnt“, sagte Kiesewetter dem Nachrichtenportal T-Online. Es sei ein „beispielloser Verrat“ an der iranischen Bevölkerung. „Trump hatte ihnen Hilfe versprochen – stattdessen festigt er nun dieses Terrorregime mit Milliardenspritzen und Sanktionsaufhebung.“ Das zentrale Ziel Israels, einen Regimechange als historische Chance für eine Befriedung des Nahen Ostens, werde von den USA komplett ignoriert.
Kiesewetter forderte: „Wir müssen zwingend deutsche Minenräumboote in die Straße von Hormus entsenden, um die freie Handelsschifffahrt zu schützen.“ Ein deutsches Boot befinde sich ohnehin bereits im Mittelmeer und könne zügig verlegt werden. Wenn die USA unter Trump sich erpressen ließen, müsse Europa eigene Stärke zeigen, um die regelbasierte Ordnung und freie Seewege, die wir als Exportnation brauchen, zu verteidigen, sagte Kiesewetter. „Die Zeiten von `Raushalten, wegducken und Schecks schreiben` sind endgültig vorbei.“
Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU, Jürgen Hardt, begrüßte den Deal hingegen. Die Einigung sei ein erster wichtiger Schritt und eine gute Nachricht für Deutschlands Wirtschaft, sagte Hardt T-Online. Nun komme es auf die „Ernsthaftigkeit des Mullah-Regimes“ an. Teheran müsse seine Rolle in der Region überdenken. „Der Waffenstillstand ist eben keine Gelegenheit, Hamas, Hisbollah und Co. wieder auf Israel loszulassen.“
Zur möglichen deutschen Unterstützung sagte Hardt, die USA würden bei den G7 nun skizzieren, wie sie sich eine Beteiligung vorstellten. Deutschland sei bereit, für die Gewährleistung der freien Durchfahrt durch die Straße von Hormus im Rahmen des Friedensschlusses Verantwortung zu übernehmen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Roderich Kiesewetter (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind:
Roderich Kiesewetter, Jürgen Hardt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
CDU, CDU/CSU, USA, G7, Hamas, Hisbollah, Teheran.
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Worum geht es in einem Satz?
CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter kritisiert den Iran-Deal als desaströs und fordert den Einsatz deutscher Minenräumboote in der Straße von Hormus, während sein Parteikollege Jürgen Hardt den Deal als ersten positiven Schritt für die Wirtschaft betrachtet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Kritik an dem Iran-Deal von Roderich Kiesewetter
- Sorge um die Belohnung des iranischen Regimes
- Vorwurf des Verrats an der iranischen Bevölkerung
- Ignorierung des israelischen Ziels eines Regimewechsels
- Forderung nach militärischem Engagement zur Sicherung der Handelsschifffahrt
- Hinweis auf die Erpressung der USA unter Trump
- Appell an Europa, eigene Stärke zu zeigen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Roderich Kiesewetter kritisiert den Iran-Deal scharf
- bezeichnet den Deal als Desaster und Verrat an der iranischen Bevölkerung
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- sieht US-Politik als Stärkung des iranischen Regimes an
- Jürgen Hardt begrüßt den Deal als wichtigen Schritt für Deutschlands Wirtschaft
- betont die Notwendigkeit, dass Teheran seine Rolle in der Region überdenkt
- Deutschland ist bereit, Verantwortung für freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu übernehmen
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Belohnung des Regimes durch den Deal
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- Schutz der freien Handelsschifffahrt
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- Unterstützung des Deals durch CDU/CSU
- Wichtigkeit für Deutschlands Wirtschaft
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Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Roderich Kiesewetter zitiert, der den Iran-Deal als "Desaster" bezeichnet und fordert, deutsche Minenräumboote in die Straße von Hormus zu entsenden.
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