Gesundheitspolitik in Hessen: Notfallreform im Fokus
Wiesbaden () – Die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz hat anlässlich der heutigen Sitzung des Bundesrates Nachbesserungsbedarf bei der geplanten Notfallreform des Bundes angemeldet. Das teilte das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege am Freitag mit.
Der Bundesrat befasst sich heute mit dem Gesetz zur Reform der Notfallversorgung und dem Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Stolz begrüßte die Reform im Grundsatz, da der Rettungsdienst im Bundesrecht bislang als bloßer Fahrtkostenersatz erscheine. Dies sei ein Paradigmenwechsel.
Allerdings müsse die Finanzierung stimmen und alle Kosten des Rettungsdienstes abdecken, darunter Einsatz, Vorhaltung, Investitionen und Leitstelleninfrastruktur. Die von den Ländern geforderte Übergangsfrist von zwölf Monaten für neue Verträge sei zu kurz.
Die Ministerin forderte den Bund auf, die Notfallreform, die Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung und die laufende Krankenhausreform konsequent zu verzahnen.
Nur so entstehe eine Versorgung, die vor Ort wirklich ankomme. Hessen bringe mit dem Projekt zur sektorenübergreifenden ambulanten Notfallversorgung (SaN) eigene Erfahrungen in die Debatte ein.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitzung des Bundesrates am 12.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Diana Stolz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Bundesrat, Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Bund.
Wann ist das Ereignis passiert?
12.06.2026
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Wiesbaden, Bundesrat.
Worum geht es in einem Satz?
Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz fordert bei der Bundesratssitzung Nachbesserungen an der geplanten Notfallreform, insbesondere hinsichtlich der Finanzierung und einer längeren Übergangsfrist für neue Verträge.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Notfallreform des Bundes
- Mitglied der Gesundheitsministerkonferenz
- Bedarf an Nachbesserungen
- Finanzierung des Rettungsdienstes
- Übergangsfrist für neue Verträge
- Verzahnung mit der gesetzlichen Krankenversicherung
- Erfahrungen aus Hessen zur ambulanten Notfallversorgung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Nachbesserungsbedarf bei der Notfallreform
- Finanzierung muss alle Kosten im Rettungsdienst abdecken
- Übergangsfrist von zwölf Monaten für neue Verträge zu kurz
- Anforderung zur Verzahnung der Notfallreform mit anderen Reformen
- Verbesserung der örtlichen Versorgung durch sektorübergreifende Ansätze
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der hessischen Gesundheitsministerin Diana Stolz zitiert, die den Nachbesserungsbedarf bei der geplanten Notfallreform anmeldet und die Finanzierung des Rettungsdienstes als entscheidend hervorhebt.
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