Zoll beschlagnahmt über acht Tonnen Kokain in Wilhelmshaven

Zoll beschlagnahmt über acht Tonnen Kokain in Wilhelmshaven

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Drogenhandel: Zollaktion in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven () – Dem Zoll ist in Wilhelmshaven ein großer Schlag gegen den internationalen Drogenhandel gelungen. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, wurden bereits im Februar im Jade-Weser-Port über acht Tonnen Kokain beschlagnahmt. Aus ermittlungstaktischen Gründen konnten die Informationen demnach erst jetzt veröffentlicht werden.

Die Drogen, die einen Straßenverkaufswert von etwa 500 Millionen Euro haben, wurden in einem Container entdeckt, der aus Westafrika kam und offiziell Kakaobohnen enthalten sollte. Hintergrund der Kontrolle war eine vorangegangene Risikoanalyse. Statt Kakaobohnen fanden die Beamten schließlich über 400 Pakete mit Kokain. In jedem dieser Pakete befanden sich rund 20 hartgepresste Kokainblöcke. Es ist eine der größten Einzelsicherstellungen in Deutschland der letzten Jahre.

Die Ermittlungen wurden vom Zollfahndungsamt Hannover in Zusammenarbeit mit den spanischen Behörden geführt. In Spanien konnten am 14. Mai zwei Verdächtige festgenommen werden, die im Verdacht stehen, den Schmuggel organisiert zu haben. Einer der Festgenommenen ist der Geschäftsführer eines Importunternehmens und wird mit einer früheren Kokainlieferung in Verbindung gebracht. Beiden Festgenommenen drohen in Spanien mehrjährige Haftstrafen.

„Vor dem Weitertransport des Containers nach Barcelona wurde die illegale Ladung in Deutschland unter umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen vernichtet“, sagte Oberstaatsanwalt Jan Wilken. „Wir nehmen so den Kriminellen die Möglichkeit, sich gewaltsam das beschlagnahmte Kokain zu einem späteren Zeitpunkt zurückzuholen.“

„Die Sicherstellung von acht Tonnen Kokain und der sich anschließende Ermittlungserfolg verdeutlichen erneut die Schlagkraft des deutschen Zolls“, ergänzte der Leiter des Zollkriminalamtes, Tino Igelmann. Ein effizientes Risikomanagement sowie das enge Zusammenwirken mit den Bereichen Kontrolle und Ermittlung im Zoll hätten maßgeblich dazu beigetragen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Zoll (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Wilhelmshaven, Jan Wilken, Tino Igelmann

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Zoll, Zollfahndungsamt Hannover, spanische Behörden, Zollkriminalamt.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im Februar statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wilhelmshaven, Jade-Weser-Port, Deutschland, Spanien (insbesondere Barcelona)

Worum geht es in einem Satz?

Der Zoll hat im Wilhelmshavener Jade-Weser-Port über acht Tonnen Kokain beschlagnahmt, die aus Westafrika kamen und einen Verkaufswert von 500 Millionen Euro haben, was einen der größten Drogenfunde in Deutschland der letzten Jahre darstellt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Große Menge Kokain (über 8 Tonnen) beschlagnahmt
  • Container aus Westafrika mit angeblichen Kakaobohnen
  • Risikoanalyse führte zu Kontrolle
  • Umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen bei der Vernichtung
  • Zusammenarbeit mit spanischen Behörden
  • Verhaftung von Verdächtigen in Spanien
  • Einer der Verdächtigen ist Geschäftsführer eines Importunternehmens
  • Einzelsicherstellung gehört zu den größten in Deutschland der letzten Jahre

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Erfolg des Zolls in Wilhelmshaven gegen internationalen Drogenhandel
  • Über acht Tonnen Kokain im Jade-Weser-Port beschlagnahmt
  • Drogen im Container, der angeblich Kakaobohnen enthielt
  • Straßenverkaufswert der Drogen: etwa 500 Millionen Euro
  • Hintergrund: Risikoanalyse führte zu Kontrolle
  • Zusammenarbeit mit spanischen Behörden führt zur Festnahme von zwei Verdächtigen
  • Verdächtige sind Geschäftsführer eines Importunternehmens
  • Illegale Ladung wurde vernichtet, um Rückholung zu verhindern
  • Zoll kriminalamt hebt Effizienz und Zusammenarbeit hervor
  • Keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Beschlagnahmung von über acht Tonnen Kokain
  • Straßenverkaufswert von etwa 500 Millionen Euro verloren
  • Festnahmen von zwei Verdächtigen in Spanien
  • Verdächtige stehen unter dem Verdacht, den Schmuggel organisiert zu haben
  • Drohung mehrjähriger Haftstrafen für die Festgenommenen
  • Vernichtung der illegalen Ladung verringert Rückholchancen für Kriminelle
  • Stärkung des deutschen Zolls durch diesen Ermittlungserfolg
  • Effizientes Risikomanagement im Zoll betont

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Oberstaatsanwalt Jan Wilken sagte: "Vor dem Weitertransport des Containers nach Barcelona wurde die illegale Ladung in Deutschland unter umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen vernichtet."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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