IG Metall fordert Verhandlungen über Thyssenkrupp-Stahlausgliederung

IG Metall fordert Verhandlungen über Thyssenkrupp-Stahlausgliederung

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Wirtschaft: Verhandlungen zur Stahlsparte in Essen

Essen () – Die IG Metall will mit dem Thyssenkrupp-Vorstand um Miguel Lopez über eine Ausgliederung der Stahlsparte verhandeln.

„Ich fordere den Vorstand um Miguel Lopez auf, mit uns, mit der IG Metall, auf Augenhöhe über die Verselbstständigung des Stahls zu verhandeln. Wir sind bereit, mit der Belegschaft diesen Weg zu gehen“, sagte Jürgen Kerner, der Zweite Vorsitzende der IG Metall, der WAZ. „Wir haben jetzt die Chance, den Stahl eigenständig aufzustellen“, sagte Kerner, der auch Vize-Aufsichtsratschef von Thyssenkrupp ist. Das Umfeld sei unter anderem angesichts politischer Unterstützung günstig.

Thyssenkrupp-Vorstandschef Lopez hatte nach dem vorläufigen Ende der Gespräche mit der indischen Industriellenfamilie Jindal über einen Verkauf der Stahlsparte bekräftigt, es bleibe das Ziel des Thyssenkrupp-Vorstands, mehrheitlich aus dem Stahl auszusteigen. „Wir haben die letzten zehn Jahre, glaube ich, versucht, alle Varianten bei Thyssenkrupp durchzudiskutieren für den Stahl – alle industriellen Partner, alle möglichen Eigentümer“, sagte Kerner. „Jetzt ist, glaube ich, der Zeitpunkt da, um zu sagen: Wir stellen den Stahl selbstständig auf, als eigenständiges Unternehmen.“

Auf Anfrage der WAZ wollte sich das Thyssenkrupp-Management nicht direkt zum Vorstoß der IG Metall äußern und verwies stattdessen auf einen vor wenigen Tagen veröffentlichten Beitrag von Lopez und Stahlchefin Marie Jaroni. Darin heißt es unter anderem, je konsequenter Thyssenkrupp Steel seinen eingeschlagenen Kurs fortsetze, „desto attraktiver wird das Unternehmen auch für Investoren und den Kapitalmarkt“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Thyssenkrupp (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind:

Miguel Lopez, Jürgen Kerner, Marie Jaroni.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

IG Metall, Thyssenkrupp, Miguel Lopez, Jürgen Kerner, WAZ, indischen Industriellenfamilie Jindal, Marie Jaroni

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Essen

Worum geht es in einem Satz?

Die IG Metall fordert Verhandlungen mit dem Thyssenkrupp-Vorstand über die Ausgliederung der Stahlsparte, um diese als eigenständiges Unternehmen aufzustellen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verhandlungen über Ausgliederung der Stahlsparte
  • Forderung der IG Metall nach Verhandlungen auf Augenhöhe
  • Ziel des Thyssenkrupp-Vorstands, mehrheitlich aus dem Stahl auszusteigen
  • Vorläufiges Ende der Verkaufsverhandlungen mit Jindal
  • Politische Unterstützung für eigenständige Stahlentwicklung
  • Bisherige Herausforderungen bei der Suche nach Investoren oder Käufern
  • Wunsch der IG Metall nach eigenständiger Aufstellung der Stahlsparte

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • IG Metall fordert Verhandlungen mit Thyssenkrupp-Vorstand über Ausgliederung der Stahlsparte
  • Jürgen Kerner betont Chance für eigenständige Stahlsparte
  • Politische Unterstützung wird als günstig erachtet
  • Thyssenkrupp-Vorstand weiterhin an Ausstieg aus Stahlsparte interessiert
  • Thyssenkrupp-Management äußert sich nicht direkt zu IG Metall-Vorstoß, verweist auf frühere Stellungnahmen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verhandlungen über die Ausgliederung der Stahlsparte
  • Möglichkeit einer eigenständigen Aufstellung des Stahlbereichs
  • Politische Unterstützung als günstiger Faktor
  • Ziel des Thyssenkrupp-Vorstands, mehrheitlich aus dem Stahl auszusteigen
  • Erhöhung der Attraktivität des Unternehmens für Investoren und den Kapitalmarkt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jürgen Kerner, dem Zweiten Vorsitzenden der IG Metall, zitiert. Er fordert den Vorstand um Miguel Lopez auf, auf Augenhöhe über die Verselbstständigung des Stahls zu verhandeln.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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