Gesellschaft: Entgelttransparenz in Deutschland
Berlin () – SPD-Politikerinnen werfen der Union vor, die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz zu blockieren.
„Entgelttransparenz ist kein bürokratisches Hindernis, sondern ein Instrument für Gerechtigkeit, faire Aufstiegschancen und gleiche Bezahlung in unserem Land“, sagte Carmen Wegge, Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Frauen, dem „Spiegel“. Die Blockade der Union sei ein Affront gegenüber Millionen Frauen.
Wer die Richtlinie als „Bürokratiemonster“ diffamiere, verschweige zudem, dass es längst konkrete Vorschläge für eine bürokratiearme Umsetzung gebe, sagte Wegge. Wer jetzt weiter bremse, nehme billigend in Kauf, dass Frauen in Deutschland weiter schlechter bezahlt würden, später weniger Rente bekämen und häufiger von Altersarmut betroffen seien.
Auch Jasmina Hostert, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, forderte eine schnelle Umsetzung. Der Gesetzentwurf müsse „jetzt endlich auf den Tisch“, damit man zügig ins parlamentarische Verfahren komme, sagte Hostert dem „Spiegel“. Es sei nicht gut, dass die Richtlinie nun nicht fristgerecht umgesetzt werde. Diese sei eine echte Chance, den Arbeitsmarkt gerechter zu machen und die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern zu minimieren.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Carmen Wegge, Jasmina Hostert
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, Union, EU, "Spiegel"
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
SPD-Politikerinnen kritisieren die Union für die Blockade der EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz, die faire Löhne und Gleichheit im Arbeitsmarkt fördern soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorwurf der Blockade der EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz durch die Union
- Forderung nach gerechteren Aufstiegschancen und gleicher Bezahlung
- Differenzierung zwischen bürokratischem Hindernis und Instrument für Gerechtigkeit
- Anklage gegen die Union für negative Auswirkungen auf Frauen
- Dringlichkeit der Umsetzung der Richtlinie betont
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SPD-Politikerinnen werfen der Union vor, EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz zu blockieren
- Carmen Wegge bezeichnet Entgelttransparenz als Instrument für Gerechtigkeit und gleiche Bezahlung
- Blockade der Union wird als Affront gegen Millionen Frauen angesehen
- Wegge kritisiert, dass Vorschläge für eine bürokratiearme Umsetzung verschwiegen werden
- Jasmina Hostert fordert schnelle Umsetzung und parlamentarisches Verfahren
- Hinweis auf die Chance, den Arbeitsmarkt gerechter zu gestalten und Lohnlücke zu minimieren
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Geringere Bezahlung für Frauen
- Weniger Rentenansprüche für Frauen
- Höhere Wahrscheinlichkeit von Altersarmut für Frauen
- Verzögerung der Umsetzung der EU-Richtlinie
- Verpasste Chance auf einen gerechteren Arbeitsmarkt
- Fortdauernde Lohnlücke zwischen Frauen und Männern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Carmen Wegge, Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Frauen, sagte: "Entgelttransparenz ist kein bürokratisches Hindernis, sondern ein Instrument für Gerechtigkeit, faire Aufstiegschancen und gleiche Bezahlung in unserem Land."
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