Verdi kündigt weitere Streiks bei der Postbank an

Verdi kündigt weitere Streiks bei der Postbank an

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Arbeitskampf und Tarifverhandlungen in Berlin

Berlin () – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat nach der zweiten Verhandlungsrunde für die rund 9.000 Postbank-Mitarbeiter im Deutsche-Bank-Konzern weitere Warnstreiks angekündigt.

Verdi teilte am Dienstag mit, dass die Arbeitgeberseite am 18. Mai in Frankfurt kein „verhandlungsfähiges Angebot“ vorgelegt habe. Deshalb werde der Druck bundesweit erhöht. Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck sagte, die Mitarbeiter hätten kein Verständnis dafür, dass von den Rekordgewinnen der Deutschen Bank nur die Aktionäre profitieren sollten, während die Bank in der Tarifrunde einen Reallohnverlust durchsetzen wolle.

Ab Mittwoch sollen erste Standorte in den Warnstreik treten, der am Donnerstag ausgeweitet wird. Bis zum Samstag werden auch die Mitarbeiter des Postbank-Filialvertriebs und der Callcenter zu Warnstreiks aufgerufen. Zusätzlich plant Verdi am Donnerstag eine Protestdemonstration im Rahmen der Hauptversammlung der Deutschen Bank am Frankfurter Messegelände.

Das Angebot der Arbeitgeberseite sieht nach drei Nullmonaten eine Gehaltserhöhung von 2,4 Prozent ab dem 1. Juli 2026 und weitere 2,3 Prozent ein Jahr später vor. Verdi bewertet dies angesichts der hohen Inflation und der wirtschaftlichen Lage des Konzerns als unzureichend. Die Gewerkschaft fordert eine Gehaltserhöhung um acht Prozent, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, sowie 200 Euro mehr Ausbildungsvergütung.

Zudem setzt sich Verdi für verbindliche Zusagen zur Sicherung von Beschäftigung und Standorten sowie Qualifizierungsmaßnahmen im Zuge der Einführung von Künstlicher Intelligenz im Deutsche-Bank-Konzern ein. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 15. Juni 2026 in Frankfurt am Main angesetzt.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Streik-Hinweis an einer Postbank-Filiale (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jan Duscheck

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Verdi, Deutsche Bank, Postbank

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im Zeitraum von ab Mittwoch (nicht genaues Datum, aber wahrscheinlich nach dem 18. Mai 2023) bis Samstag (unbestimmtes Datum) statt. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 15. Juni 2026 angesetzt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in den folgenden Orten statt: Berlin, Frankfurt, Frankfurt am Main.

Worum geht es in einem Satz?

Die Gewerkschaft Verdi kündigt nach unzureichenden Gehaltsangeboten seitens der Deutschen Bank weitere Warnstreiks für die rund 9.000 Postbank-Mitarbeiter an, um Druck für eine Gehaltserhöhung von acht Prozent und bessere Arbeitsbedingungen auszuüben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Mangel an verhandlungsfähigem Angebot seitens der Arbeitgeber
  • Rekordgewinne der Deutschen Bank und unzureichende Beteiligung der Mitarbeiter daran
  • Forderung von Verdi nach Gehaltserhöhung und Sicherung der Arbeitsplätze
  • Hohe Inflation und wirtschaftliche Lage des Konzerns als Hintergrund für die Unzufriedenheit
  • Geplante Protestdemonstration während der Hauptversammlung der Deutschen Bank

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Verdi kündigt weitere Warnstreiks für Postbank-Mitarbeiter an
  • Arbeitgeber präsentierte kein verhandlungsfähiges Angebot am 18. Mai
  • Verdi will Druck bundesweit erhöhen
  • Mitarbeiter zeigen Unverständnis für die Gewinnverteilung
  • Warnstreiks beginnen ab Mittwoch und weiten sich bis Samstag aus
  • Protestdemonstration während der Hauptversammlung der Deutschen Bank geplant
  • Arbeitgeberangebot: Gehaltserhöhung von 2,4 Prozent ab Juli 2026
  • Verdi fordert: 8 Prozent Gehaltserhöhung, mindestens 300 Euro mehr monatlich, 200 Euro mehr Ausbildungsvergütung
  • Verdi setzt sich für Beschäftigungssicherung und Qualifizierungsmaßnahmen ein
  • Nächste Verhandlungsrunde am 15. Juni 2026 in Frankfurt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ankündigung weiterer Warnstreiks
  • Erhöhung des Drucks auf die Arbeitgeberseite
  • Protestdemonstration am Tag der Hauptversammlung der Deutschen Bank
  • Verzögerung der Gehaltserhöhung
  • Unzufriedenheit der Mitarbeiter über Rekordgewinne ohne Beteiligung
  • Forderung nach Mindestgehaltserhöhung und höheren Ausbildungsvergütungen
  • Notwendigkeit von verbindlichen Zusagen zur Sicherung von Beschäftigung und Standorten
  • Einforderung von Qualifizierungsmaßnahmen wegen Künstlicher Intelligenz

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck äußert, dass die Mitarbeiter kein Verständnis dafür haben, dass von den Rekordgewinnen der Deutschen Bank nur die Aktionäre profitieren sollten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert