Wirtschaft: Warnstreiks bei Postbank in Berlin
Berlin () – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat zu ersten Warnstreiks im Postbank-Filialvertrieb aufgerufen. Die Arbeitsniederlegungen sind für Donnerstag und Samstag geplant. Bundesweit sind Beschäftigte der Postbank Filialvertrieb AG zur Teilnahme aufgerufen, teilte Verdi am Dienstag mit.
Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen für die rund 9.000 Beschäftigten der ehemaligen Postbank im Deutsche-Bank-Konzern. Verdi fordert eine Erhöhung der Gehälter um acht Prozent, mindestens jedoch 300 Euro pro Monat, sowie 200 Euro mehr Ausbildungsvergütung.
Jan Duscheck, Verdi-Verhandlungsführer für die Postbank-Tarifverträge, sagte, die Beschäftigten erwarteten ein „deutliches Signal der Anerkennung“. Das bisherige Angebot der Arbeitgeberseite spiegle weder die wirtschaftliche Lage der Deutschen Bank noch die hohe Belastung in den Betrieben wider.
Neben der Entgeltentwicklung stehen in der Tarifrunde auch Fragen der Transformation der Privatkundenbank im Mittelpunkt. Die Integration der Postbank in die Deutsche Bank sowie Filialschließungen und organisatorische Veränderungen sorgten in vielen Bereichen für Unsicherheit unter den Beschäftigten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 18. Mai in Frankfurt am Main angesetzt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Streik-Hinweis an einer Postbank-Filiale (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jan Duscheck
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verdi, Postbank Filialvertrieb AG, Deutsche Bank
Wann ist das Ereignis passiert?
Die Arbeitsniederlegungen sind für Donnerstag und Samstag geplant. Es wird kein konkretes Datum angegeben, daher ist die Antwort: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin und Frankfurt am Main statt.
Worum geht es in einem Satz?
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks im Postbank-Filialvertrieb aufgerufen, um Druck auf die ausstehenden Tarifverhandlungen für rund 9.000 Beschäftigte im Rahmen der Integration der Postbank in die Deutsche Bank auszuüben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ergebnislose Tarifverhandlungen für 9.000 Beschäftigte
- Forderung nach Gehaltserhöhung um acht Prozent
- Mindestforderung von 300 Euro pro Monat
- Forderung nach 200 Euro mehr Ausbildungsvergütung
- Unzufriedenheit mit dem Arbeitgeberangebot
- Hohe Belastung der Beschäftigten
- Fragen der Transformation der Privatkundenbank
- Integration der Postbank in die Deutsche Bank
- Filialschließungen und organisatorische Veränderungen
- Unsicherheit unter den Beschäftigten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Warnstreiks im Postbank-Filialvertrieb
- Teilnahmeaufruf für Beschäftigte
- Unruhe und Unsicherheit unter den Beschäftigten
- Forderung nach Gehaltserhöhung und höherer Ausbildungsvergütung
- Nächste Verhandlungsrunde anberaumt
- Mögliche Auswirkungen auf den Betrieb durch Filialschließungen und organisatorische Veränderungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jan Duscheck, dem Verdi-Verhandlungsführer für die Postbank-Tarifverträge, zitiert. Er sagte, die Beschäftigten erwarteten ein "deutliches Signal der Anerkennung".
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