Gesellschaftliche Entwicklungen in Niedersachsen
Hannover () – In Niedersachsen gibt es annähernd 1,7 Millionen Einpersonenhaushalte. Das teilte das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf Basis der Erstergebnisse des Mikrozensus 2025 mit.
Mit einem Anteil von 42,3 Prozent an den über 3,9 Millionen Haushalten im Land ist der Einpersonenhaushalt damit die häufigste Haushaltsform. Zweipersonenhaushalte machen mit 33,3 Prozent rund ein Drittel aller Haushalte aus, während 11,2 Prozent der Haushalte aus drei und 9,2 Prozent aus vier Personen bestehen.
Haushalte mit fünf oder mehr Personen bleiben mit einem Anteil von 3,9 Prozent die Ausnahme.
Mit zunehmender Gemeindegröße steigt tendenziell auch der Anteil an Haushalten, in denen nur eine Person lebt. In kleineren Gemeinden mit einer Bevölkerung bis unter 20.000 Einwohnern bestehen 37,0 Prozent der Haushalte aus nur einer Person.
In Städten ab 200.000 Einwohnern liegt dieser Anteil dagegen bei 52,9 Prozent. Die Landeshauptstadt Hannover weist mit 55,1 Prozent den höchsten Anteil an Einpersonenhaushalten auf.
Am niedrigsten sind die Anteile in den ländlich geprägten Kreisen Grafschaft Bentheim (31,0 Prozent), Vechta (32,7 Prozent) und Cloppenburg (32,9 Prozent).
Nach Altersgruppen aufgegliedert stellen die 35- bis 49-Jährigen mit 15,6 Prozent die kleinste und die ab 65-Jährigen mit 36,6 Prozent die größte Gruppe der Alleinlebenden dar. Die Altersstruktur unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen deutlich: Während nur jede zehnte alleinlebende Frau 35 bis 49 Jahre alt ist, ist knapp jede zweite alleinlebende Frau (49,5 Prozent) mindestens 65 Jahre alt.
Bei den Männern ist die Altersverteilung ausgeglichener: 21,7 Prozent der alleinlebenden Männer sind 35 bis 49 Jahre alt, 22,7 Prozent sind Senioren ab 65 Jahren.
In größeren Städten sind Alleinlebende zudem jünger: In Hannover sind 34,5 Prozent der Alleinlebenden jünger als 35 Jahre, in Gemeinden unter 20.000 Einwohnern sind es nur 18,9 Prozent. Der Anteil Alleinlebender im Alter von 65 und mehr Jahren war dagegen in kleineren Gemeinden höher als in größeren: In Gemeinden mit unter 20.000 Einwohnern waren insgesamt 40,9 Prozent der Alleinlebenden mindestens 65 Jahre alt, in der Landeshauptstadt Hannover als Großstadt ab 500.000 Einwohnern traf dies nur auf 27,5 Prozent zu.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
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Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN)
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Worum geht es in einem Satz?
In Niedersachsen sind fast 1,7 Millionen Einpersonenhaushalte registriert, was 42,3 Prozent aller Haushalte ausmacht, während der Anteil an Alleinlebenden in größeren Städten wie Hannover mit 55,1 Prozent besonders hoch ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg der Einpersonenhaushalte in Niedersachsen
- Statistische Erhebung durch Landesamt für Statistik Niedersachsen
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Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Hoher Anteil an Einpersonenhaushalten in Niedersachsen
- Mehr als die Hälfte der Haushalte in großen Städten sind Einpersonenhaushalte
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- Höherer Anteil älterer Alleinlebender in kleineren Gemeinden
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