Gesellschaftliche Einstellungen zur Smartphone-Nutzung in Deutschland
Wiesbaden () – Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland ist der Meinung, dass Erwachsene ihre Smartphone-Nutzung in der Freizeit reduzieren sollten. Das ergab eine Umfrage des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB).
73 Prozent der Befragten sprachen sich demnach dafür aus, dass Erwachsene weniger Zeit am Smartphone verbringen sollten, insbesondere in Gegenwart ihrer Kinder. Diese Ansicht ist besonders bei Menschen mit Abitur (83 Prozent) und Über-50-Jährigen verbreitet (81 Prozent). 83 Prozent der Befragten sind zudem der Ansicht, dass Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren generell weniger Zeit am Smartphone verbringen sollten.
Die Ergebnisse der Umfrage, die im Februar 2026 durchgeführt wurde, basierten auf einer Pilotstudie mit 415 Teilnehmern. Katharina Spieß, Direktorin des BiB, sagte, dass die Befunde den Wunsch der Bevölkerung nach weniger Smartphone-Zeit widerspiegeln. Dies gelte gleichermaßen für Kinder, Erwachsene im Allgemeinen und Eltern im Speziellen.
93 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Eltern in Gegenwart ihrer Kinder weniger Zeit am Smartphone verbringen sollten. Diese Meinung findet über alle Bildungs- und Altersgruppen hinweg breite Zustimmung. Spieß sagte, dass ein bewussterer Medienumgang im Familienalltag vor allem dann glaubwürdig vermittelt werden könne, wenn Erwachsene ihn selbst vorlebten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frau mit Smartphone (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katharina Spieß
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB)
Wann ist das Ereignis passiert?
Februar 2026
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Wiesbaden
Worum geht es in einem Satz?
Eine Umfrage des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigt, dass 73 Prozent der Deutschen der Meinung sind, Erwachsene sollten ihre Smartphone-Nutzung in der Freizeit reduzieren, besonders in Gegenwart von Kindern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Umfrage des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB)
- Mehrheit der Bevölkerung sieht zu hohe Smartphone-Nutzung
- 73 Prozent der Befragten für Reduzierung in der Freizeit
- Besondere Sorgen in Gegenwart von Kindern
- Hohe Zustimmung bei über 50-Jährigen (81 Prozent) und Abiturienten (83 Prozent)
- 83 Prozent fordern weniger Bildschirmzeit für Kinder unter 16 Jahren
- Ergebnisse basieren auf Pilotstudie mit 415 Teilnehmern
- Wunsch nach bewussterem Medienumgang im Familienalltag
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Mehrheit denkt, Erwachsene sollten Smartphone-Nutzung in der Freizeit reduzieren
- 73 Prozent fordern weniger Smartphone-Zeit, besonders in Gegenwart von Kindern
- Zustimmung besonders hoch bei Abiturienten (83 Prozent) und Über-50-Jährigen (81 Prozent)
- 83 Prozent der Befragten für weniger Smartphone-Zeit bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren
- Umfrage basiert auf Pilotstudie mit 415 Teilnehmern, durchgeführt im Februar 2026
- Katharina Spieß: Befunde spiegeln Wunsch nach weniger Smartphone-Zeit wider
- 93 Prozent fordern von Eltern, weniger Zeit am Smartphone in Gegenwart ihrer Kinder zu verbringen
- breite Zustimmung über alle Bildungs- und Altersgruppen hinweg
- Medienumgang sollte von Erwachsenen selbst vorgelebt werden
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mehrheit der Bevölkerung fordert Reduktion der Smartphone-Nutzung
- Wachsende Sensibilität für Smartphone-Nutzung in Gegenwart von Kindern
- Hohe Zustimmung für weniger Smartphone-Zeit unter Erwachsenen und Kindern
- Bewussterer Medienumgang im Familienalltag wird gefordert
- Glaubwürdigkeit durch Vorleben des Verhaltens durch Erwachsene
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Katharina Spieß, der Direktorin des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, zitiert. Sie äußert, dass die Befunde den Wunsch der Bevölkerung nach weniger Smartphone-Zeit widerspiegeln.
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