Rentenpolitik in Deutschland: Sahra Wagenknecht äußert Kritik
Berlin () – Die BSW-Politikerin Sahra Wagenknecht hat eine mögliche Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre scharf kritisiert. „Das wäre eine absolut rücksichtslose Rentenkürzung“, sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wer kann schon bis 70 arbeiten? Das ist völlig weltfremd.“ Wer das Niveau noch weiter absenke, treffe vor allem diejenigen, die nichts weiter hätten als die gesetzliche Rente und gar keine Chance besäßen, sich größere Beträge privat anzusparen.
Wagenknecht kündigte an, die Rentenpläne vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zu thematisieren. „Wir werden die Landtagswahlen im Osten auch zu einer Volksabstimmung über diese Rentenpläne machen“, sagte sie. „Das alles darf niemals kommen.“
Laut einem Bericht der „Bild“ wollen die Experten der vertraulich tagenden Kommission angeblich dazu raten, das Renteneintrittsalter schrittweise von 67 auf 70 Jahre anzuheben. Gelten solle das ab Anfang der 2060er-Jahre und würde somit Menschen treffen, die nach 1990 geboren sind. Weiter heißt es in dem Bericht, es werde empfohlen, das Rentenniveau nach 2031 schrittweise von 48 Prozent auf 46 Prozent abzusenken. Mitglieder der Kommission haben eine Einigung allerdings bereits dementiert.
„Das sind Pläne, mit denen die SPD in Sachsen-Anhalt unter fünf Prozent landen wird“, sagte Wagenknecht. Sie fragte mit Blick auf die CDU-Regierungschefs in Sachsen-Anhalt und Berlin, Sven Schulze und Kai Wegner, sowie die SPD-Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, was diese dazu sagten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sahra Wagenknecht (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Sahra Wagenknecht, Sven Schulze, Kai Wegner, Manuela Schwesig
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Sahra Wagenknecht, Funke-Mediengruppe, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Bild, SPD, CDU, Sven Schulze, Kai Wegner, Manuela Schwesig
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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern.
Worum geht es in einem Satz?
Sahra Wagenknecht kritisiert die möglichen Pläne zur Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre als "rücksichtslose Rentenkürzung" und kündigt an, das Thema vor den anstehenden Landtagswahlen im Osten zu thematisieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Diskussion über Anhebung des Renteneintrittsalters
- Kritik an den Rentenplänen durch Sahra Wagenknecht
- Befürchtung einer Rentenkürzung
- Hinweis auf Probleme für Menschen mit niedrigen Renten
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- Empfehlung einer Kommission zur Erhöhung des Renteneintrittsalters
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Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Sahra Wagenknecht kritisiert Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre
- Beschreibt es als rücksichtslose Rentenkürzung
- Betont, dass viele nicht bis 70 arbeiten können
- Thematisierung der Rentenpläne vor Landtagswahlen angekündigt
- Will Wahlen im Osten als Volksabstimmung über Rentenpläne nutzen
- Berichtet über angebliche Empfehlungen einer Kommission zur Rentenreform
- Wagenknecht äußert Skepsis gegenüber SPD-Chancen in Sachsen-Anhalt
- Fragt nach Reaktionen der CDU- und SPD-Regierungschefs in den betroffenen Bundesländern
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Kritik an der Rentenreform
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- Thematisierung der Rentenpläne vor Landtagswahlen
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- Negative Auswirkungen auf die SPD in Sachsen-Anhalt
- Zweifel an der Verlässlichkeit der geplanten Einigung der Kommission
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sahra Wagenknecht zitiert. Sie kritisiert die mögliche Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre als "absolut rücksichtslose Rentenkürzung".
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