Dax legt kräftig zu – Preise für Öl und Gas fallen

Dax legt kräftig zu – Preise für Öl und Gas fallen

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Wirtschaft: Dax-Entwicklung und Marktanalysen in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.737 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf Vortagesniveau arbeitete sich der Dax zunächst ins Plus vor, bevor er seine Zugewinne am Nachmittag deutlich ausbauen konnte.

„An der Börse ist derzeit allein das Ausbleiben von Nachrichten aus dem Nahen Osten eine gute Nachricht“, kommentiert Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Die trügerische Ruhe im weiter schwelenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran werten Anleger als positives Signal und steigen ein. Zusätzlichen Rückenwind bekam der Dax am Nachmittag aus New York, wo die Indizes vor den Nvidia-Zahlen am Abend ihre Vortagesverluste in den ersten Handelsminuten bereits wieder wettmachen konnten.“

Die Anleger setzten auf eine Fortsetzung der Halbleiter-Rallye, falls die Zahlen des „KI-Highflyers Nvidia einmal mehr überzeugen“, so Lipkow. „Erfüllt das Unternehmen die Erwartungen allerdings nicht, könnte es schnell ungemütlich am Aktienmarkt werden. Das Euphorielevel hat ein hohes Niveau erreicht und kann kaum noch getoppt werden. Die Nachfrage nach den notwendigen KI-fähigen Halbleitern bleibt zwar hoch, aber die Konkurrenz schläft nicht und die zukünftige Nachfrage hängt maßgeblich von den Skalierungs- und Monetarisierungseffekten der jeweiligen Geschäftsmodelle ab.“

Die Investoren reagierten gelassen auf die steigenden Erzeugerpreise aus Deutschland, erklärte der Analyst. „Die Anleiherenditen fielen sogar wieder etwas. Dennoch bleibt das Renditeniveau in Europa und den USA ein Belastungsfaktor für die Aktienmärkte. Die Entwicklung spiegelt zum einen die Inflationserwartungen und daraus resultierenden Zinsmaßnahmen der Notenbanken wider und zeigt zum anderen aber auch die Skepsis gegenüber den hohen Schulden der betroffenen Wirtschaftsregionen und Länder auf“, so Lipkow.

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Infineon und MTU an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von BASF und SAP.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 49 Euro und damit sechs Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank ebenfalls stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 106,40 US-Dollar, das waren 488 Cent oder 4,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1631 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8598 Euro zu haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CMC Markets, NVIDIA, Infineon, MTU, BASF, SAP

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Frankfurt/Main.

Worum geht es in einem Satz?

Am Mittwoch stieg der Dax um 1,4 Prozent auf 24.737 Punkte, unterstützt durch das Ausbleiben negativer Nachrichten aus dem Nahen Osten, positive Entwicklungen an den US-Märkten und optimistische Erwartungen bezüglich der Nvidia-Zahlen, während steigende Erzeugerpreise und hohe Anleiherenditen weiterhin als Belastungsfaktoren für den Aktienmarkt gelten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg des Dax um 1,4 Prozent
  • Trügerische Ruhe im Nahost-Konflikt zwischen den USA und Iran
  • Positive Signale durch das Ausbleiben negativer Nachrichten
  • Rückwind aus New York dank stabiler Indizes vor Nvidia-Zahlen
  • Hohe Erwartungen an Halbleiter-Rallye
  • Gelassene Reaktion auf steigende Erzeugerpreise in Deutschland
  • Niedrigere Anleiherenditen trotz Inflations- und Zinsängsten
  • Umsatzstarke Papiere von Infineon und MTU
  • Sinkende Preise für Gas und Öl
  • Stärkung des Euro gegenüber dem US-Dollar

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Dax legte um 1,4 Prozent zu und schloss bei 24.737 Punkten
  • Positive Marktreaktion aufgrund des Ausbleibens von Nachrichten aus dem Nahen Osten
  • Anleger werten die Ruhe im Konflikt zwischen USA und Iran als positives Signal
  • Stärkung durch positive New Yorker Indizes vor den Nvidia-Zahlen
  • Investoren setzen auf Fortsetzung der Halbleiter-Rallye
  • Sorgen um mögliche enttäuschende Nvidia-Zahlen
  • Gelassene Reaktion auf steigende Erzeugerpreise aus Deutschland
  • Anleiherenditen fielen, jedoch bleibt hohes Renditeniveau Belastungsfaktor
  • Infineon und MTU führend in der Kursliste, BASF und SAP Schlusslichter
  • Gaspreis sank um sechs Prozent auf 49 Euro pro MWh
  • Ölpreis fiel um 4,4 Prozent auf 106,40 US-Dollar pro Fass
  • Euro etwas stärker bei 1,1631 US-Dollar

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax-Zuwachs um 1,4 Prozent
  • Positive Marktreaktion auf Nachrichtenlage im Nahen Osten
  • Anleger setzen auf Halbleiter-Rallye
  • Risiko eines Marktabschwungs bei schwächeren Nvidia-Zahlen
  • Hohe Nachfrage nach KI-fähigen Halbleitern
  • Anleiherenditen fielen leicht
  • Belastungsfaktor durch hohe Renditen in Europa und den USA
  • Skepsis gegenüber hohen Schulden der Wirtschaftsregionen
  • Rückgang der Gaspreise um sechs Prozent
  • Verbraucherpreis für Gas könnte zwischen neun und zwölf Cent pro kWh liegen
  • Ölpreis gesunken um 4,4 Prozent
  • Euro etwas stärker gegenüber US-Dollar

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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