Dax fester – Frankfurt entkoppelt sich von Wall Street

Dax fester – Frankfurt entkoppelt sich von Wall Street

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Wirtschaft: Dax und Märkte in Bewegung

Frankfurt/Main () – Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.400 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Besonders gefragt waren die Aktien von SAP, die über sieben Prozent zulegten. Der Softwarekonzern hatte zuletzt ein Quartalsergebnis über den Erwartungen sowie einen optimistischen Jahresausblick vorgelegt. Zudem orientierten sich die Anleger seit Neustem von Hardware- stärker zu Softwarewerten.

„Zunächst einmal waren heute auch die Anleger in Frankfurt erleichtert über die Verschiebung des US-Angriffs auf den Iran und hofften weiter auf eine baldige Entspannung der Lage im Nahen Osten“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Die Rohölpreise verweilen jedoch weiter auf ihrem hohen Preisniveau und spiegeln diese Hoffnungen nicht wirklich wider.“

Die Situation bleibe äußerst fragil und könne sich jederzeit wieder ändern. Der springende Punkt bleibe die Einstellung des iranischen Atomprogramms, das aus Sicht der USA als unumstößlich für einen erfolgreichen Verlauf der Friedensverhandlungen gelte. „Zudem eröffnete auch die Wall Street mit deutlichen Verlusten, was den Dax wieder den Rückwärtsgang einlegen ließ. Die am Vormittag erreichten Kurse von knapp 24.700 Punkten konnte der Index nicht halten.“

„Doch ist insgesamt in den vergangenen Tagen eine Abkopplung des Dax von den Indizes in New York erkennbar. Investoren sehen erhebliches Nachholpotential der deutschen gegenüber den US-Unternehmen, sollte sich die Situation im Nahen Osten tatsächlich nachhaltig entschärfen. Das Sentiment hatte sich durch den Krieg verschlechtert und Dax-Aktien sahen zeitweise nur noch die Rücklichter ihrer Konkurrenten an der Wall Street.“

„Die jetzt einsetzende Abkopplung des Dax ist insofern interessant, als sich beim eigentlichen Belastungsfaktor, den höheren Energiepreisen, keine Entwarnung abzeichnet. Das zeigt das hohe Maß an Optimismus der Investoren, dass es zeitnah zu einer Rückkehr zur Normalisierung im Rohstoffmarkt kommen wird.“

„Die höheren Ölpreise entfalten allerdings beim Konsumverhalten der Verbraucher und in vielen Branchen bereits ihre Wirkung. Sollten sich die Preise noch einige Wochen auf dem hohen Niveau halten, dürften auch die nächsten Quartalszahlen der Unternehmen davon nicht unmaßgeblich beeinflusst werden“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1600 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8621 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.503 US-Dollar gezahlt (-1,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,81 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 110,70 US-Dollar, das waren 141 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Dax fester – Frankfurt entkoppelt sich von Wall Street

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

SAP, CMC Markets, Wall Street, USA, Iran, Nahen Osten, Dax, europäische Gemeinschaftswährung.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Am Dienstag stieg der Dax um 0,4 Prozent auf 24.400 Punkte, vor allem aufgrund eines Anstiegs der SAP-Aktien und einer beruhigenden Marktreaktion auf die Verschiebung eines US-Angriffs auf den Iran, obwohl die Lage angespannter bleibt und die Ölpreise hoch sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zulegungen im Dax um 0,4 Prozent
  • Positive Quartalsergebnisse von SAP
  • Optimistischer Jahresausblick von SAP
  • Verschiebung des US-Angriffs auf den Iran
  • Hoffnungen auf Entspannung im Nahen Osten
  • Abkopplung des Dax von US-Indizes
  • Hohe Energiepreise bleiben Belastungsfaktor
  • Optimismus der Investoren auf Rückkehr zur Normalisierung im Rohstoffmarkt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax legte um 0,4 Prozent zu
  • Aktien von SAP stiegen über sieben Prozent
  • Anleger orientieren sich stärker zu Softwarewerten
  • Erleichterung über Verschiebung des US-Angriffs auf den Iran
  • Hoffnungen auf Entspannung im Nahen Osten
  • Rohölpreise bleiben auf hohem Niveau
  • Situation bleibt fragil
  • Abkopplung des Dax von US-Indizes erkennbar
  • Nachholpotential der deutschen Unternehmen
  • Verschlechtertes Sentiment durch Krieg
  • Höhere Ölpreise beeinflussen Konsumverhalten der Verbraucher
  • Nächste Quartalszahlen der Unternehmen könnten beeinflusst werden
  • Euro schwächer im Vergleich zum US-Dollar
  • Goldpreis sank um 1,4 Prozent
  • Ölpreis sank um 1,3 Prozent

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: "Zunächst einmal waren heute auch die Anleger in Frankfurt erleichtert über die Verschiebung des US-Angriffs auf den Iran und hofften weiter auf eine baldige Entspannung der Lage im Nahen Osten", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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