Maschinenbauer Trumpf kritisiert Wirtschaftslage scharf

Maschinenbauer Trumpf kritisiert Wirtschaftslage scharf

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Wirtschaftliche Herausforderungen in Deutschland 2023

Düsseldorf () – Die Vorstandsvorsitzende des schwäbischen Maschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, zeichnet ein düsteres Bild der deutschen Wirtschaft. „Seit Kriegsende war die wirtschaftliche Lage in Deutschland noch nie so dramatisch“, sagte die Unternehmerin dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). „Da war Corona nichts dagegen.“

Auf einer Hausmesse bei Trumpf habe sie noch nie so viele frustrierte Unternehmer auf einem Fleck gesehen, so Leibinger-Kammüller. Viele kleine und mittelständische Betriebe erstickten in Bürokratie und kämen an den Rand ihrer Möglichkeiten. „Wir verlieren unsere industrielle Basis“, warnte die Trumpf-Chefin.

Sie forderte schwarz-rote Koalition zum Handeln auf. Es sei die „verdammte Pflicht und Schuldigkeit der Bundesregierung, eine vernünftige Strategie für dieses Land aufzustellen“, sagte Leibinger-Kammüller.

Das Kräfteverhältnis zwischen CDU und SPD sei eindeutig – Kanzler Friedrich Merz (CDU) müsse die Reformgeschwindigkeit deutlich erhöhen. Es brauche konkrete Sparansagen und strukturelle Reformen, vor allem bei der Rente. Zum Reizthema Reichensteuer sagte die Trumpf-Chefin, sie wäre bereit, mehr Steuern zu zahlen. Allerdings verbunden mit der Forderung, das zusätzliche Geld für Bildung auszugeben statt für „Gießkannenpolitik“ wie beim Tankrabatt.

Ausdrücklich verteidigte die Unternehmerin die Wirtschaftsministerin: „Katherina Reiche ist mutig, geht ins Feuer, sie treibt die richtigen Dinge voran.“

Nach Jahren des Verzichts können sich Trumpf-Beschäftigte im Herbst erstmals wieder auf einen Bonus oder eine tarifliche Gewinnbeteiligung freuen. Das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (Ende Juni) entwickle sich „ganz ordentlich“, sagte Leibinger-Kammüller. „Der Auftragseingang zieht an. Das gibt Hoffnung.“ Das Geschäft mit Lasern für die Halbleiterfertigung laufe stark, unter anderem wegen der hohen Nachfrage durch den Bau von Datencentern. Im Geschäftsjahr 2024/25 hatte Trumpf einen Verlust geschrieben und musste rund 1.000 Arbeitsplätze abbauen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Nicola Leibinger-Kammüller, Friedrich Merz, Katherina Reiche

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Trumpf, Handelsblatt, schwarz-rote Koalition, Bundesregierung, CDU, SPD, Friedrich Merz, Katherina Reiche

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Die Vorstandsvorsitzende von Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, beschreibt die wirtschaftliche Lage in Deutschland als derzeit besonders besorgniserregend und fordert von der Bundesregierung dringend Maßnahmen zur Stärkung der Industrie sowie gezielte Reformen, während sie gleichzeitig einen leichten Aufschwung im eigenen Unternehmen signalisiert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Dramatische wirtschaftliche Lage in Deutschland
  • Vergleich zu Corona als weniger gravierend
  • Frustration unter Unternehmern
  • Bürokratische Hürden für kleine und mittelständische Betriebe
  • Verlust der industriellen Basis
  • Dringender Handlungsbedarf der Bundesregierung
  • Forderung nach Reformgeschwindigkeit und konkreten Sparansagen
  • Diskussion um Steuererhöhungen zur Finanzierung von Bildung
  • Verbesserung der Geschäftslage bei Trumpf und steigender Auftragseingang
  • Frühere Verluste und Arbeitsplatzabbau

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Nicola Leibinger-Kammüller warnt vor dramatischer wirtschaftlicher Lage in Deutschland
  • Viele Unternehmer auf Hausmesse zeigen Frustration
  • Kleine und mittelständische Betriebe leiden unter Bürokratie
  • Warnung vor Verlust der industriellen Basis
  • Aufruf an die Bundesregierung, eine vernünftige Strategie zu entwickeln
  • Forderung nach erhöhter Reformgeschwindigkeit von Kanzler Friedrich Merz
  • Vorschlag für konkrete Sparmaßnahmen und strukturelle Reformen, insbesondere bei Renten
  • Unterstützung für die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche
  • Ausblick auf Bonus und tarifliche Gewinnbeteiligung für Trumpf-Beschäftigte
  • Positives Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr, hoher Auftragseingang in der Halbleiterfertigung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dramatische wirtschaftliche Lage in Deutschland
  • Frustration unter Unternehmern
  • Kleine und mittelständische Betriebe kämpfen mit Bürokratie
  • Verlust der industriellen Basis
  • Forderung nach einer vernünftigen Strategie der Bundesregierung
  • Notwendigkeit von Reformen, insbesondere bei der Rente
  • Bereitschaft von Unternehmern, mehr Steuern zu zahlen
  • Positive Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr
  • Hoffnung durch steigenden Auftragseingang
  • Bonus oder tarifliche Gewinnbeteiligung für Beschäftigte nach Jahren des Verzichts
  • Starke Nachfrage im Laser-Geschäft für Halbleiterfertigung
  • Verlust im Geschäftsjahr 2024/25 und Arbeitsplatzabbau

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Nicola Leibinger-Kammüller, der Vorstandsvorsitzenden von Trumpf, zitiert. Sie äußert Bedenken zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland und fordert die Bundesregierung zum Handeln auf.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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