Gesellschaftliche Erinnerungskultur in Thüringen stärken
Erfurt () – Die Koalitionsfraktionen von CDU, BSW und SPD im Thüringer Landtag haben einen gemeinsamen Antrag zur Stärkung der Erinnerungskultur eingebracht. Der Antrag soll in der kommenden Sitzung debattiert werden und zielt darauf ab, das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft dauerhaft zu sichern, sagte der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Lennart Geibert.
Ziel des Vorhabens ist es, den Erhalt von Gräbern, Denkmalen und Erinnerungsorten langfristig zu gewährleisten und die Vermittlungs- und Bildungsarbeit auszubauen.
Geibert betonte, dass die Erinnerungskultur nicht nur von Gedenktagen lebe, sondern von konkreten Orten und Menschen, die Geschichte weitergäben. Thüringen habe viele Orte, an denen das Leid politischer Gewalt und Diktaturen sichtbar werde.
Der Antrag greife ein Thema auf, das in Thüringen seit Jahren mit großem Engagement getragen werde.
Künftig soll ein landesweiter Überblick über den Zustand und den Sanierungsbedarf bestehender Anlagen erstellt werden. Kommunen und Träger sollen besser unterstützt und Fördermöglichkeiten weiterentwickelt werden.
Auch die historische Bildungsarbeit rund um diese Orte müsse gestärkt werden, damit Erinnerung gerade für junge Menschen greifbar bleibe. Dafür seien langfristig verlässliche Rahmenbedingungen auf allen staatlichen Ebenen nötig, so Geibert.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Landtag von Thüringen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind: Lennart Geibert.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, BSW, SPD, Thüringer Landtag, Lennart Geibert
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Thüringen
Worum geht es in einem Satz?
Die Koalitionsfraktionen von CDU, BSW und SPD im Thüringer Landtag haben einen Antrag eingebracht, der die Erinnerungskultur stärken und die Gedenkstätten für Opfer von Krieg und Diktatur dauerhaft sichern sowie die Bildungsarbeit dazu ausbauen soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU, BSW und SPD im Thüringer Landtag
- Ziel der Stärkung der Erinnerungskultur
- Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft
- Erhalt von Gräbern, Denkmalen und Erinnerungsorten
- Ausbau von Vermittlungs- und Bildungsarbeit
- Bedeutung konkreter Orte und Menschen in der Erinnerungskultur
- Engagement in Thüringen für das Thema
- Erstellung eines landesweiten Überblicks über Zustand und Sanierungsbedarf
- Unterstützung für Kommunen und Träger
- Stärkung der historischen Bildungsarbeit über diese Orte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Stärkung der Erinnerungskultur
- Dauerhaftes Gedenken an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft
- Langfristiger Erhalt von Gräbern, Denkmalen und Erinnerungsorten
- Ausbau der Vermittlungs- und Bildungsarbeit
- Erstellung eines landesweiten Überblicks über Zustand und Sanierungsbedarf
- Bessere Unterstützung für Kommunen und Träger
- Weiterentwicklung von Fördermöglichkeiten
- Stärkung der historischen Bildungsarbeit
- Verlässliche Rahmenbedingungen auf staatlichen Ebenen für junge Menschen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Lennart Geibert, der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, betont, dass die Erinnerungskultur nicht nur von Gedenktagen lebe, sondern von konkreten Orten und Menschen, die Geschichte weitergäben.
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