Sicherheitspolitik in Europa: Waffenschmuggelrisiken
Berlin () – Die EU-Grenzschutzagentur Frontex warnt vor Waffenschmuggel aus der Ukraine nach Europa – besonders nach einem möglichen Waffenstillstand oder Frieden. Er halte das Risiko für „hoch“, sagte Frontex-Vize-Direktor Lars Gerdes der „Welt“.
Mit einem Ende der Kampfhandlungen könnten größere Mengen an Waffen, Munition und Sprengstoff im Land verbleiben. Gleichzeitig gebe es viele Menschen mit finanziellem Bedarf. „Es könnte zu Waffenschmuggel in einem größeren Ausmaß kommen. Das könnte zu einem Sicherheitsproblem für Europa werden“, sagte Gerdes. Insbesondere sei dies der Fall, wenn Kriegswaffen in kriminelle Netzwerke oder an Terroristen gelangten.
Ein Szenario ähnlich den Entwicklungen nach den Jugoslawienkriegen sei „gut möglich“, jedoch mit Waffen neuerer Generation, sagte Gerdes. Die EU-Grenzschutzagentur sei bereits mit verstärkten Kräften an der Westgrenze der Ukraine präsent und beobachte die Lage genau. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte in dieser Woche davon gesprochen, dass sich der Krieg gegen die Ukraine „dem Ende“ zuneige.
An der EU-Außengrenze beobachtet Frontex die Instrumentalisierung von Migration durch staatliche Akteure wie Belarus und Russland. Man nehme Fluchtbewegungen von Migranten von den europäischen Ostgrenzen nach Libyen wahr, so Gerdes. „Es ist unwahrscheinlich, dass die Menschen dies rein aus eigenem Antrieb tun, geschweige denn selbst die finanziellen Mittel dafür aufbringen können.“ Von Libyen versuchten die Menschen nach Europa zu gelangen. Daraus resultiere ein starker Anstieg bei den Ankünften etwa auf der griechischen Insel Kreta, so Gerdes. Er warnte: „Die nächste Krise wird kommen.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ukrainische Flagge (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Lars Gerdes, Wladimir Putin
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Frontex, EU, Welt, Russland, Belarus, Libyen
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Ukraine, Libyen, Griechenische Insel Kreta.
Worum geht es in einem Satz?
Die EU-Grenzschutzagentur Frontex warnt vor einer hohen Gefahr des Waffenschmuggels aus der Ukraine nach Europa, insbesondere nach einem möglichen Waffenstillstand, was zu einem ernsthaften Sicherheitsrisiko führen könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Waffenschmuggel aus der Ukraine nach Europa
- Möglichkeit eines Waffenstillstands oder Friedens
- Vorhandensein größerer Mengen an Waffen und Munition in der Ukraine
- Finanzielle Notlage vieler Menschen in der Region
- Risiko der Überführung von Kriegswaffen in kriminelle Netzwerke oder an Terroristen
- Vergleich mit Entwicklungen nach den Jugoslawienkriegen
- Anwesenheit verstärkter Frontex-Kräfte an der Westgrenze der Ukraine
- Beobachtung von Migration durch staatliche Akteure wie Belarus und Russland
- Fluchtbewegungen von Migranten nach Libyen
- Anstieg der Ankünfte auf griechischen Inseln
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Frontex warnt vor Waffenschmuggel aus der Ukraine nach Europa
- Risiko wird als hoch eingeschätzt, insbesondere nach einem möglichen Waffenstillstand
- Mögliches Verweilen größerer Mengen an Waffen und Munition im Land
- Menschen mit finanziellem Bedarf könnten in den Waffenschmuggel involviert sein
- Sicherheitsprobleme für Europa durch mögliche Verbindungen zu kriminellen Netzwerken oder Terroristen
- Vergleich mit Entwicklungen nach den Jugoslawienkriegen wird gezogen
- Frontex verstärkt Kräfte an der Westgrenze der Ukraine zur Beobachtung der Lage
- Beobachtungen über Migration, die durch staatliche Akteure wie Belarus und Russland instrumentalisiert wird
- Anstieg von Fluchtbewegungen von Migranten nach Libyen und anschließend nach Europa
- Warnung vor kommender Krise
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Kriegswaffen könnten in kriminelle Netzwerke oder an Terroristen gelangen
- Szenario ähnlich den Entwicklungen nach den Jugoslawienkriegen möglich
- Anstieg der Migrationsbewegungen aus der Ostgrenze nach Libyen
- Starker Anstieg der Ankünfte auf der griechischen Insel Kreta
- Erwartung einer nächsten Krise
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Frontex-Vize-Direktor Lars Gerdes äußert sich besorgt über das Risiko des Waffenschmuggel nach Europa, insbesondere im Falle eines Waffenstillstands oder Friedens.
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