Linke fordert Masterplan gegen Rassismus für Bergedorf

Linke fordert Masterplan gegen Rassismus für Bergedorf

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Gesellschaft: Rassismus und Faschismus in Bergedorf

Hamburg () – Die Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat einen Masterplan gegen Rassismus und Faschismus für den Bezirk Bergedorf gefordert. Anlass ist die Antwort des Senats auf eine Anfrage der Fraktion zu rechtsextremistischen und rassistischen Vorfällen im Bezirk.

Wie der Abgeordnete Stephan Jersch mitteilte, wurden demnach in den vergangenen 14 Monaten 128 Vorfälle registriert, darunter 44 Straftaten mit 49 beschuldigten Personen.

Jersch verwies auf ein wachsendes Unsicherheitsgefühl in der Zivilgesellschaft durch das offene Auftreten rechtsextremistischer Strukturen. Die Polizei habe Hinweise auf Plätze im Bezirk, an denen sich Gruppen von Neonazis treffen.

Seit Sommer 2025 wurden zwölf Platzverweise und sechs Aufenthaltsverbote ausgesprochen, die nach Ansicht des Abgeordneten jedoch keine abschreckende Wirkung gezeigt hätten. Zudem sei die Straßensozialarbeit ausgedünnt worden, die hier aktiv werden könnte.

„Bergedorf braucht einen Masterplan gegen Rassismus und Faschismus“, forderte Jersch.

Demokratisches Engagement im Bezirk dürfe nicht zum Sicherheitsrisiko werden. Die Antwort des Senats auf die Anfrage (Drs.

23/3828) zeigt nach Darstellung der Fraktion, dass die Sorgen der Bevölkerung berechtigt sind. Hausdurchsuchungen des Staatsschutzes am 1. April auch in Bergedorf hätten eine neue Dimension der Bedrohung deutlich gemacht.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Stephan Jersch

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke, Senat, Polizei, Staatsschutz

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Hamburg, Bezirk Bergedorf.

Worum geht es in einem Satz?

Die Linke-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert einen Masterplan gegen Rassismus und Faschismus in Bergedorf, nachdem 128 rechtsextremistische und rassistische Vorfälle in den letzten 14 Monaten registriert wurden und das Sicherheitsgefühl der Zivilgesellschaft beeinträchtigt ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung nach einem Masterplan gegen Rassismus und Faschismus in Hamburg-Bergedorf
  • Antwort des Senats auf eine Anfrage zu rechtsextremistischen und rassistischen Vorfällen
  • Registrierung von 128 Vorfällen in 14 Monaten, einschließlich 44 Straftaten
  • Wachsende Unsicherheit in der Zivilgesellschaft durch rechtsextremistische Strukturen
  • Hinweise der Polizei auf Treffpunkte von Neonazis im Bezirk
  • Ausgesprochene Platzverweise und Aufenthaltsverbote ohne abschreckende Wirkung
  • Ausdünnung der Straßensozialarbeit im Bezirk
  • Hausdurchsuchungen des Staatsschutzes am 1. April als neue Dimension der Bedrohung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Fraktion Die Linke fordert Masterplan gegen Rassismus und Faschismus in Bergedorf
  • Anlass: Antwort des Senats auf Anfrage zu rechtsextremen und rassistischen Vorfällen
  • 128 Vorfälle in 14 Monaten, 44 Straftaten, 49 beschuldigte Personen
  • Wachsendes Unsicherheitsgefühl in der Zivilgesellschaft durch Neonazis
  • Polizei hat Hinweise zu Treffpunkten von Neonazis
  • 12 Platzverweise und 6 Aufenthaltsverbote ohne Wirkung
  • Abgeordneter Jersch betont Notwendigkeit eines Masterplans
  • Demokratisches Engagement darf nicht sicherheitsgefährdend sein
  • Senatsantwort untermauert Sorgen der Bevölkerung
  • Hausdurchsuchungen des Staatsschutzes zeigen neue Bedrohung auf

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach einem Masterplan gegen Rassismus und Faschismus
  • Wachsendes Unsicherheitsgefühl in der Zivilgesellschaft
  • Hinweise auf Treffpunkte von Neonazis
  • Platzverweise und Aufenthaltsverbote ohne abschreckende Wirkung
  • Abnahme der Straßensozialarbeit
  • Demokratieschutz wird als Sicherheitsrisiko wahrgenommen
  • Bestätigung der Berechtigung der Sorgen der Bevölkerung
  • Neue Dimension der Bedrohung durch Staatsschutzaktivitäten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Abgeordnete Stephan Jersch fordert: „Bergedorf braucht einen Masterplan gegen Rassismus und Faschismus“.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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