Einbürgerungen in Bayern auf Rekordhoch
Fürth () – Bayern hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord bei den Einbürgerungen verzeichnet. Wie Innenminister Joachim Herrmann am Freitag in Fürth mitteilte, wurden 2025 insgesamt 59.573 Menschen eingebürgert, ein Anstieg um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Herrmann betonte, dass die Behörden trotz der hohen Antragszahlen in der Lage seien, den Wunsch der Zugewanderten auf Einbürgerung zu erfüllen.
Die meisten Neubürger kamen mit 6.495 Personen aus der Türkei, die damit Syrien als Spitzenreiter ablöste. Aus Syrien wurden 4.979 Menschen eingebürgert, ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr (9.351).
Aus EU-Staaten stammten rund 15 Prozent der Eingebürgerten, allen voran aus Rumänien (2.620), Polen (914) und Italien (852).
Herrmann führte den Anstieg unter anderem auf die Zuwanderung der Jahre 2015 und 2016 zurück, deren Angehörige nun nach etwa zehn Jahren die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllten. Zudem habe das 2024 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts den Trend verstärkt.
Der Minister kritisierte die verkürzte Aufenthaltszeit und forderte eine Rückkehr zur Regel-Einbürgerung nach acht Jahren. Die Behörden hätten 2025 über 85.000 Neuanträge verzeichnet.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der im Artikel vorkommenden Personen sind: Joachim Herrmann.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind:
Bayern, Innenministerium, Behörden.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Jahr 2025 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Fürth, Bayern
Worum geht es in einem Satz?
Im Jahr 2025 verzeichnete Bayern mit 59.573 Einbürgerungen einen Rekord und eine zehnprozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahr, wobei die meisten Neubürger aus der Türkei stammten, während die Behörden trotz hoher Antragszahlen weiterhin effizient arbeiten konnten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg der Zuwanderung in den Jahren 2015 und 2016
- Angehörige dieser Zuwanderer erfüllen nun Einbürgerungsvoraussetzungen
- Neuregelung des Staatsangehörigkeitsrechts 2024
- Hohe Anzahl an Anträgen (über 85.000) 2025
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Innenminister Joachim Herrmann äußerte sich in Fürth zu den Einbürgerungszahlen.
- 2025 wurden 59.573 Menschen eingebürgert, Anstieg um zehn Prozent.
- Mehrheit der Neubürger stammt aus der Türkei (6.495), gefolgt von Syrien (4.979).
- Rückgang der Einbürgerungen aus Syrien im Vergleich zum Vorjahr.
- Rund 15 Prozent der Eingebürgerten kamen aus EU-Staaten.
- Anstieg der Einbürgerungen auf Zuwanderung von 2015 und 2016 zurückgeführt.
- Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts ab 2024 als weiterer Faktor.
- Herrmann kritisierte verkürzte Aufenthaltszeit, forderte Rückkehr zur Regel-Einbürgerung nach acht Jahren.
- Behörden verzeichneten über 85.000 Neuanträge im Jahr 2025.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rekordzahl bei Einbürgerungen
- Anstieg um zehn Prozent
- Dadurch mehr Neubürger aus der Türkei
- Rückgang der Neubürger aus Syrien
- Erhöhung der Einbürgerungen aus EU-Staaten
- Anstieg durch frühere Zuwanderung
- Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts fördert Trend
- Kritik an verkürzter Aufenthaltszeit
- Forderung nach Regel-Einbürgerung nach acht Jahren
- Über 85.000 Neuanträge verzeichnet
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Innenminister Joachim Herrmann betonte, dass die Behörden trotz der hohen Antragszahlen in der Lage seien, den Wunsch der Zugewanderten auf Einbürgerung zu erfüllen.
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