Dax startet schwach – Dämpfer für Friedenshoffnungen

Dax startet schwach – Dämpfer für Friedenshoffnungen

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Wirtschaft: Dax startet schwach in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitagmorgen schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.460 Punkten berechnet, 0,8 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Die Euphorie über einen möglichen Frieden im Nahen Osten hat gestern Abend einen kräftigen Dämpfer erhalten“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Nach gegenseitigen Angriffen in der Straße von Hormus ließ die Reaktion am Ölmarkt und schließlich auch am Aktienmarkt nicht lange auf sich warten. Die Nordseesorte Brent notiert wieder bei 104 US-Dollar und schickt damit auch den Dax nach der kräftigen Erholung zur Wochenmitte wieder zurück auf Los.“

Die Hoffnung auf eine baldige Lösung des Konflikts sei allerdings noch nicht vollends verschwunden und so zeigten sich die Aktienmärkte in Asien zwar schwächer, könnten aber noch ein Wochenplus ausweisen. „Der Nikkei und der KOSPI-Index verlieren jeweils nur 1,5 bis 2 Prozent. Der Handel wurde insbesondere von Gewinnmitnahmen bei den Technologieunternehmen geprägt.“

„Für Europa und den Dax dürfte sich ein ähnliches Bild abzeichnen. Über das bevorstehende Wochenende nimmt das Risiko wieder zu, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Das gilt aktuell sowohl auf der positiven als auch auf der negativen Seite. Die Verhandlungssituation bleibt undurchsichtig und wird sich so schnell auch nicht aufklären.“

„Die heutige Tagesagenda wird auf der Unternehmensseite von den Quartalszahlen der Commerzbank, Krones und Evonik bestimmt. Auf der Makroseite rücken die US-Arbeitsmarktdaten, die Lagerbestände in den USA und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan in den Fokus. In Frankfurt bahnt sich ein tendenziell nervöser Börsentag mit einer potenziellen Handelsspanne des Dax zwischen 24.300 und 24.600 Punkten an“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1765 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8500 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.741 US-Dollar gezahlt (+1,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 129,55 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 100,10 US-Dollar, das waren 121 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CMC Markets, Commerzbank, Krones, Evonik, Uni Michigan

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, Straße von Hormus, Asien, USA

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax ist schwach in den Handelstag gestartet und verzeichnete um 9:30 Uhr einen Rückgang von 0,8 Prozent, beeinflusst durch geopolitische Spannungen und Gewinnmitnahmen an den Märkten, während die europäischen und asiatischen Aktienmärkte nervös auf die bevorstehenden Quartalszahlen und US-Wirtschaftsdaten reagieren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Schwacher Handelsstart des Dax
  • Euphorie über Frieden im Nahen Osten gedämpft
  • Gegenseitige Angriffe in der Straße von Hormus
  • Reaktion am Ölmarkt und Aktienmarkt
  • Anstieg des Ölpreises auf 104 US-Dollar
  • Nervösität an den Märkten
  • Undurchsichtige Verhandlungssituation
  • Quartalszahlen von Unternehmen im Fokus
  • US-Arbeitsmarktdaten und Verbrauchervertrauen erwartet
  • Nervöser Börsentag mit potenzieller Handelsspanne

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Dax startet schwach, ca. 24.460 Punkte, -0,8 % im Vergleich zum Vortag
  • Euphorie über Friedensmöglichkeiten im Nahen Osten gedämpft
  • Gegenseitige Angriffe in der Straße von Hormus beeinflussen Märkte
  • Ölpreis für Nordsee-Sorte Brent steigt auf 104 US-Dollar
  • Asian Aktienmärkte zeigen Schwäche, könnten Wochenplus erzielen
  • Nikkei und KOSPI fallen um 1,5 bis 2 % wegen Gewinnmitnahmen
  • Unklare Verhandlungssituation für kommende Woche
  • Unternehmensseite geprägt von Quartalszahlen der Commerzbank, Krones und Evonik
  • Fokusthemen: US-Arbeitsmarktdaten, Lagerbestände, Verbrauchervertrauen
  • Nervöser Börsentag in Frankfurt mit erwarteter Dax-Handelsspanne zwischen 24.300 und 24.600 Punkten
  • Euro leicht stärker, 1 Euro = 1,1765 US-Dollar
  • Goldpreis steigt auf 4.741 US-Dollar (+1,1 %)
  • Ölpreis sinkt unter 100 US-Dollar, am Freitagmorgen bei 100,10 US-Dollar

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax startet schwach
  • Rückgang um 0,8 Prozent
  • Euphorie über möglichen Frieden gedämpft
  • Reaktion am Ölmarkt beeinflusst Aktienmarkt
  • Brent-Öl notiert wieder bei 104 US-Dollar
  • Aktienmärkte in Asien schwächer, aber mögliches Wochenplus
  • Nikkei und KOSPI verlieren 1,5 bis 2 Prozent
  • Handelsrisiko für Europa und Dax steigt
  • Nervöser Börsentag in Frankfurt
  • Tendenz zur Handelsspanne von 24.300 bis 24.600 Punkten
  • Euro etwas stärker
  • Goldpreis gestiegen auf 4.741 US-Dollar
  • Ölpreis gesunken auf 100,10 US-Dollar

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, äußert sich zur aktuellen Marktsituation und den Auswirkungen einer Konfliktsituation auf die Finanzmärkte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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