Gesellschaft: Polizei crackt Telefonbetrugsmasche in Bremen
Oldenburg () – Die Polizei hat in Bremen zwei weitere Haftbefehle im Zusammenhang mit einer Serie von Telefonbetrügereien vollstreckt. Wie die Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg und die Staatsanwaltschaft Bremen am Dienstag mitteilten, durchsuchten Spezialkräfte am Morgen sechs Wohnungen in der Hansestadt.
Dabei nahmen sie einen 42-Jährigen und einen 16-Jährigen fest.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, die Abholung von Tatbeute in Deutschland organisiert und koordiniert zu haben. Die Täter hatten sich am Telefon als Polizeibeamte oder Staatsanwälte ausgegeben und ihre Opfer mit erfundenen Geschichten unter Druck gesetzt.
Sie behaupteten etwa, ein Einbruch stehe kurz bevor oder das Geld der Geschädigten sei bei der Bank nicht mehr sicher. Die Opfer wurden so zur Herausgabe von Bargeld, Schmuck und anderen Wertsachen bewegt, die dann an ihren Wohnungen abgeholt wurden.
Bei den Abholungen kamen überwiegend Minderjährige zum Einsatz.
Die Ermittler konnten bislang acht Taten in Norddeutschland aufklären, bei denen hohe Schadenssummen entstanden. Zudem wurde ein Vermögensarrest von über 340.000 Euro erwirkt.
Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten Bargeld, Schmuck und Mobiltelefone sicher. Die Festgenommenen sollten noch am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Polizei warnt erneut vor der Masche und rät, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen und im Zweifel einfach aufzulegen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen. Es werden lediglich allgemeine Bezeichnungen wie „42-Jähriger“ und „16-Jähriger“ verwendet.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg, Staatsanwaltschaft Bremen, Polizei.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfand, sind: Bremen, Oldenburg.
Worum geht es in einem Satz?
In Bremen hat die Polizei zwei Verdächtige, einen 42-Jährigen und einen 16-Jährigen, festgenommen und mehrere Wohnungen durchsucht, da sie in eine Serie von Telefonbetrügereien verwickelt sind, bei denen sich Täter als Polizisten ausgaben, um ihre Opfer zur Herausgabe von Wertsachen zu bringen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Serie von Telefonbetrügereien in Bremen
- Verdächtige gaben sich als Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus
- Täuschung der Opfer mit erfundenen Geschichten
- Drohungen bezüglich Einbrüchen und Geldsicherheit
- Abholung von Bargeld, Schmuck und Wertsachen
- Einbeziehung von Minderjährigen bei Abholungen
- Hohe Schadenssummen in mehreren Taten
- Ermittlungen der Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg und Staatsanwaltschaft Bremen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Festnahmen eines 42-Jährigen und eines 16-Jährigen
- Acht Taten in Norddeutschland aufgeklärt
- Hohe Schadenssummen entstanden
- Vermögensarrest von über 340.000 Euro
- Sicherstellung von Bargeld, Schmuck und Mobiltelefonen
- Warnung der Polizei vor der Masche
- Empfehlung, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen und aufzulegen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Polizei zitiert, die vor der Masche warnt und rät, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen und im Zweifel einfach aufzulegen.
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