WHO: Hantavirus auf Schiff wurde von Mensch zu Mensch übertragen

WHO: Hantavirus auf Schiff wurde von Mensch zu Mensch übertragen

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Gesundheit: Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff

Genf () – Nachdem sich auf einer Atlantik-Kreuzfahrt mehrere Personen mit dem Hantavirus infiziert haben und daran gestorben sind, geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davon aus, dass die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgte.

„Basierend auf den aktuellen Informationen stuft die das Risiko für die Weltbevölkerung als niedrig ein“, ist es in einer Mitteilung am Dienstag. Man werde die Situation weiter beobachten.

Seit dem 1. April, als die MV Hondius von Argentinien aus in Richtung Kapverden in See stach, sind von den 147 Passagieren und der Crew sieben Personen erkrankt, von denen drei gestorben und eine in kritischem Zustand sind, drei andere haben milde Symptome. Unter den Toten ist auch ein Deutscher. Das Schiff liegt weiterhin vor den Kapverden und steht unter Quarantäne.

Die Übertragung von Hantaviren auf den Menschen erfolgt normalerweise durch Kontakt mit kontaminiertem Urin, Kot oder Speichel infizierter Nagetiere oder durch Nagetierbisse. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch wurde bisher nur für das zur Gruppe der Hantaviren gehörende „Andes-Virus“ dokumentiert und ist laut WHO „selten“.

Wenn eine Übertragung zwischen Menschen stattfindet, wird diese mit engem und längerem Kontakt in Verbindung gebracht, insbesondere innerhalb eines Haushalts oder unter Partnern. Am wahrscheinlichsten sei eine Ansteckung in der Frühphase der Erkrankung, wenn das Virus besonders ansteckend ist, so die WHO.

Beim Menschen treten Symptome in der Regel ein bis acht Wochen nach der Ansteckung auf und umfassen typischerweise Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen sowie Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Später sind Husten, Atemnot, Flüssigkeitsansammlung in der Lunge und Schock, sowie niedriger Blutdruck, Blutgerinnungsstörungen oder Nierenversagen möglich – mit dem Risiko eines tödlichen Ausgangs.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hantaviren (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen genannt. Daher kann keine Liste erstellt werden.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Weltgesundheitsorganisation (WHO), MV Hondius, Kapverden, Andes-Virus, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 1. April statt, als die MV Hondius von Argentinien aus in See stach. Die weiteren Details zur Infektion und den Erkrankungen wurden danach berichtet.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Genf, Argentinien, Kapverden.

Worum geht es in einem Satz?

Auf einer Atlantik-Kreuzfahrt haben sich mehrere Personen mit dem Hantavirus infiziert, was zu drei Todesfällen führte, wobei die WHO die Übertragung von Mensch zu Mensch nun als möglicherweise gegeben ansieht, jedoch das Risiko für die Weltbevölkerung als niedrig einstuft.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Infektion von mehreren Personen auf Kreuzfahrt
  • Hantavirus-Übertragung zwischen Menschen vermutet
  • Auftreten von Krankheitsfällen und Todesfällen
  • Quarantäne des Schiffes vor den Kapverden
  • Ursprüngliche Übertragungsart durch kontaminierte Nagetiere
  • Seltene dokumentierte Mensch-zu-Mensch-Übertragung
  • Augenmerk auf engen Kontakt während Erkrankung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • WHO stuft Risiko für Weltbevölkerung als niedrig ein
  • WHO wird Situation weiter beobachten
  • Quarantäne des Schiffs vor Kapverden
  • Übertragung von Mensch zu Mensch bislang selten dokumentiert
  • Ansteckung wahrscheinlich in frühen Krankheitsphasen
  • Symptome treten ein bis acht Wochen nach Ansteckung auf
  • Fälle von schweren Symptomen und Todesfällen unter Passagieren

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Risiko für die Weltbevölkerung wird als niedrig eingestuft
  • Fortlaufende Beobachtung der Situation durch die WHO
  • Quarantäne des gesamten Schiffs
  • Tod von drei Personen
  • Kritischer Zustand einer Person
  • Milder Verlauf bei drei weiteren Personen
  • Häufige Symptome wie Fieber, Schmerzen, Übelkeit
  • Möglichkeit eines tödlichen Ausgangs

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zitiert, in der sie das Risiko für die Weltbevölkerung als niedrig einstuft.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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