Steuerpolitik in Berlin: Ein offenes Gespräch
Berlin () – Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) zeigt sich grundsätzlich offen für eine höhere Besteuerung sehr hoher Einkommen. „Die sogenannte Reichensteuer, das ist die oberste Spitze, das sind nicht so viele Menschen – da kann man tatsächlich darüber nachdenken, was man da tun kann“, sagte Frei in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“.
Zugleich betonte er, dass starke Schultern bereits mehr trügen: „Die zehn Prozent Bestverdienenden finanzieren mehr als 50 Prozent des Steueraufkommens.“ Das dürfe man auch nicht überdrehen.
Kritisch äußerte sich Frei zum aktuellen Spitzensteuersatz. Dieser greife „viel zu früh“, bereits ab einem zu versteuernden Einkommen von rund 70.000 Euro für Alleinstehende. Damit würden nicht nur Spitzenverdiener, sondern auch „Leistungsträger der Gesellschaft“ belastet. „Das ist eindeutig zu früh“, so Frei.
Insgesamt ist Frei aber gegen Steuererhöhungen auf Arbeit. „Ich bin nicht der Auffassung, dass wir höhere Steuern in Deutschland brauchen“, sagte er. Zugleich plädierte er für ergebnisoffene Gespräche: Es mache „keinen Sinn, zu Beginn zu sagen, was alles nicht geht“. Entscheidend sei, am Ende eine „gerechte und leistbare“ Lösung zu finden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Thorsten Frei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thorsten Frei
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind:
CDU, ntv
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) sprach sich für Überlegungen zur höheren Besteuerung sehr hoher Einkommen aus, kritisierte jedoch den aktuellen Spitzensteuersatz als zu früh und befürwortete ergebnisoffene Gespräche zur Schaffung einer gerechten Steuerpolitik, ohne jedoch generell Steuererhöhungen auf Arbeit zu fordern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Diskussion über höhere Besteuerung von hohen Einkommen
- Erwähnung einer möglichen Reichensteuer
- Kritische Sicht auf den aktuellen Spitzensteuersatz
- Betonung der Belastung für Durchschnittsverdiener
- Ablehnung von Steuererhöhungen auf Arbeit
- Forderung nach ergebnisoffenen Gesprächen über Steuergestaltung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Verneinen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Offenheit für höhere Besteuerung sehr hoher Einkommen
- Diskussion über die Reichensteuer
- Anerkennung der finanziellen Belastung durch Bestverdienende
- Kritik am aktuellen Spitzensteuersatz
- Belastung von Leistungsträgern der Gesellschaft
- Ablehnung von Steuererhöhungen auf Arbeit
- Plädoyer für ergebnisoffene Gespräche
- Suche nach gerechter und leistbarer Lösung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Thorsten Frei (CDU) zitiert, in der er sich grundsätzlich offen für eine höhere Besteuerung sehr hoher Einkommen zeigt und seine Kritik am aktuellen Spitzensteuersatz äußert.
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