Wirtschaftliche Entwicklung an der Frankfurter Börse
Frankfurt/Main () – Nach dem langen Wochenende hat der Dax deutlich nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.991 Punkten Punkten berechnet, 1,2 Prozent niedriger als vor dem Feiertagswochenende am Donnerstag. Nach einem zunächst freundlichen Start drehte der Dax zur Mittagszeit abrupt ins Minus. Danach erholt er sich nur kurz, bevor er am Nachmittag seine Verluste wieder ausbaute.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 18 Uhr deutscher Zeit 114,00 US-Dollar, das waren 5,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
„Das Handelsvolumen bleibt eher unterdurchschnittlich, und die ersten Anleger rufen sich den Börsenspruch `Sell in May` ins Gedächtnis“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Sie stehen zwischen Baum und Borke und müssen abschätzen, ob sie den Unternehmensdaten oder den makroökonomischen Daten mehr Gewicht für ihre Anlageentscheidungen beimessen sollen.“
In dieser Woche werde es an der Wall Street noch einmal spannend, wenn rund 20 Prozent der S&P-500-Unternehmen ihre Ergebnisse vorlegen werden, erklärte Lipkow. „Die bisherige US-Berichtssaison verlief wesentlich besser, als es viele Anleger im Vorfeld erwartet hatten. In Deutschland fällt die Bilanz bisher etwas ernüchternder, weil durchwachsener aus“, so der Analyst. „Generell lässt sich eine weiter auseinanderdriftende Kluft zwischen den europäischen und den US-Unternehmen erkennen.
Der Fokus richtet sich deshalb in dieser Woche verstärkt auf den Arbeitsmarkt in den USA und die zukünftige Geldpolitik in den USA wegen der Redebeiträge von 11 US-Notenbankern. Die höheren Energiepreise werden nicht geräuschlos an der Realwirtschaft vorbeiziehen, und auch die Situation auf dem Düngemittelmarkt dürfte noch für Preisturbulenzen im Lebensmittelsektor sorgen. Die nachgelagerten Auswirkungen machen es für viele Investoren schwer, den Gesamtkontext zu den Quartalsergebnissen und dem Konsumverhalten herzustellen.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1686 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8557 Euro zu haben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Frankfurter Börse, dts Nachrichtenagentur, CMC Markets, S&P-500, US-Notenbank
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Montagabend statt, was auf den 1. Mai 2023 hindeutet, nachdem zuvor ein Feiertagswochenende (vom Donnerstag, dem 27. April bis Sonntag, dem 30. April) erwähnt wird. Das Datum ist also der 1. Mai 2023.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Frankfurt/Main, Wall Street, USA.
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax fiel nach dem langen Wochenende um 1,2 Prozent auf 23.991 Punkte, während der Ölpreis deutlich anstieg und die Marktteilnehmer angesichts schwacher europäischer Unternehmenszahlen und unsicherer US-Arbeitsmarktdaten verunsichert sind.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rückgang des Dax um 1,2 Prozent nach Feiertagswochenende
- Anstieg des Ölpreises auf 114,00 US-Dollar
- Unterdurchschnittliches Handelsvolumen
- Unsicherheit bei Anlegern wegen Unternehmens- und makroökonomischen Daten
- Erwartung von Unternehmensberichten an der Wall Street
- Unterschiedliche Unternehmensbilanzen zwischen Europa und den USA
- Fokus auf US-Arbeitsmarkt und Geldpolitik
- Höhere Energiepreise und mögliche Auswirkungen auf den Lebensmittelsektor
- Starke Schwankungen im Devisenmarkt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Dax fiel um 1,2 Prozent auf 23.991 Punkte
- Ölpreis stieg um 5,4 Prozent auf 114,00 US-Dollar
- Handelsvolumen unterdurchschnittlich
- Anleger unsicher zwischen Unternehmens- und Makroökonomie
- Rund 20 Prozent der S&P-500-Unternehmen legen Ergebnisse vor
- US-Berichtssaison besser als erwartet, deutsche Bilanz enttäuschend
- Fokus auf US-Arbeitsmarkt und Geldpolitik durch Redebeiträge von 11 US-Notenbankern
- Höhere Energiepreise und Düngemittelmarktsituation könnten Preisturbulenzen im Lebensmittelsektor auslösen
- Euro fiel auf 1,1686 US-Dollar
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Dax gibt deutlich nach
- Börsenspruch „Sell in May“ wird erinnert
- Handelsvolumen bleibt unterdurchschnittlich
- Unterschiedliche Gewichtung von Unternehmensdaten und makroökonomischen Daten
- Spannende Woche an der Wall Street mit Unternehmensberichten
- US-Berichtssaison verläuft besser als erwartet
- Ernüchternde Bilanz in Deutschland
- Auseinanderdriftende Kluft zwischen europäischen und US-Unternehmen
- Fokus auf US-Arbeitsmarkt und zukünftige Geldpolitik
- Höhere Energiepreise beeinflussen die Realwirtschaft
- Preisturbulenzen auf dem Düngemittelmarkt im Lebensmittelsektor
- Schwierigkeit für Investoren, Gesamtkontext zu Quartalsergebnissen und Konsumverhalten herzustellen
- Euro schwächer gegenüber Dollar
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, kommentiert die Marktsituation und betont die Unsicherheit der Anleger in Bezug auf ihre Anlageentscheidungen.
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