Gewerkschaftsmitgliedschaften in Deutschland 2023
Köln () – Weniger als elf Prozent der Beschäftigten zwischen 16 und 30 Jahren waren 2023 Mitglied einer Gewerkschaft. Das geht aus einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die Daten des European Social Survey ausgewertet hatte.
Bei den Über-50-Jährigen lag der Anteil mit gut 18 Prozent deutlich höher. Insgesamt war nur noch knapp jeder sechste Beschäftigte in Deutschland gewerkschaftlich organisiert.
Im europäischen Vergleich rangiert Deutschland damit im Mittelfeld. In den skandinavischen Ländern sind deutlich mehr Beschäftigte organisiert, in Frankreich, Polen und Ungarn dagegen weniger als zehn Prozent.
Der Blick auf die Mitgliederstruktur offenbart weitere Unterschiede: Frauen sind mit 14,7 Prozent seltener organisiert als Männer mit 18,3 Prozent. Beschäftigte mit Migrationshintergrund kommen auf 12,7 Prozent – ohne Migrationshintergrund sind es 18,1 Prozent. Auch zwischen den Sektoren klafft eine Lücke: Im produzierenden Gewerbe gehörte gut jeder fünfte Beschäftigte einer Gewerkschaft an, im Dienstleistungssektor nur jeder siebte.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | DGB-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
DGB, Institut der deutschen Wirtschaft, European Social Survey
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2023 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfand, sind: Köln, Deutschland.
Worum geht es in einem Satz?
Im Jahr 2023 waren in Deutschland weniger als elf Prozent der 16- bis 30-Jährigen gewerkschaftlich organisiert, während der Anteil bei den über 50-Jährigen über 18 Prozent lag, was auf signifikante Unterschiede zwischen Geschlechtern, Migrationshintergrund und Sektoren hinweist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geringe Gewerkschaftsmitgliedschaft unter jungen Beschäftigten (16-30 Jahre)
- Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)
- Daten des European Social Survey
- Vergleich mit älteren Altersgruppen (Über-50-Jährige)
- Allgemein niedrige gewerkschaftliche Organisation in Deutschland
- Europäischer Vergleich zeigt Unterschiede zu skandinavischen Ländern
- Geschlechterunterschiede in der Mitgliederstruktur
- Unterschiede zwischen Beschäftigten mit und ohne Migrationshintergrund
- Sektorale Unterschiede zwischen produzierendem Gewerbe und Dienstleistungssektor
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Geringe Gewerkschaftsmitgliedschaft bei jungen Beschäftigten
- Höhere Mitgliedschaft bei älteren Beschäftigten
- Ungleiche Verteilung der Mitgliedschaft zwischen Geschlechtern
- Unterschiedliche Mitgliedschaftsraten für Beschäftigte mit und ohne Migrationshintergrund
- Unterschiede zwischen Mitgliedschaft in verschiedenen Sektoren
- Deutschland im europäischen Vergleich im Mittelfeld
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