Ehemaliger CDU-Fraktionschef will Direktzahlungen in Krisen

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Energiepolitik in Berlin: Vorschläge zur Krisenbewältigung

Berlin () – Der Digitalpolitiker und frühere CDU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus fordert für Notsituationen wie die aktuelle Energiepreiskrise einen staatlichen Direktauszahlungsmechanismus. „Es ist in der Tat schlecht, dass wir es bisher nicht schaffen, diesen Kanal zu nutzen“, sagte Brinkhaus dem „Tagesspiegel Background“ (Dienstagausgabe). „Wir brauchen für Notsituationen diesen Direktauszahlungsweg, um zielgenau, und nicht mit der Gießkanne, in Krisensituationen zu helfen.“

Er bedauerte auch, dass es kein Pro-Kopf-Klimageld gebe. Dies würde zwar auch allen zugutekommen. Es sei eine Frage der Fairness, gegenüber den Bürgern, „die Mehrbelastungen durch den höheren CO2-Preis zumindest zu Teilen wieder zurückzugeben“, so Brinkhaus.

Zur aktuellen Situation bei den Energiepreisen sagte er, dass aus seiner Sicht zu wenig Lehren aus der vergangenen Energiekrise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gezogen wurden. „Wenn in einer Weltregion eine Krise ist, schlägt das bei uns zu hart durch. Deswegen ist es wichtig, dass wir unsere Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten reduzieren“, so Brinkhaus.

Zu der Kritik, Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) fahre mit ihren Energiegesetzen einen Kurs pro Fossile, sagte Brinkhaus: „Es wäre, bei allem, was Katherina Reiche wirklich gut macht, einfacher, wenn das Thema `Erneuerbare und Energieeffizienz` positiver `geframt` würde.“

In der aktuellen Lage Abstriche etwa beim Emissionshandel zu machen, wie dies auch in Teilen der CDU/CSU gefordert wird, lehnt Brinkhaus ab. „Der ETS-2 für Gebäude und Verkehr muss erhalten bleiben. Die Diskussion darüber läuft gerade in die falsche Richtung.“ Unternehmen hätten im Hinblick auf beide Emissionshandelssysteme, also für die Industrie (ETS-1) sowie für Gebäude und Verkehr (ETS-2), investiert und bräuchten jetzt Planungssicherheit.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ralph Brinkhaus (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ralph Brinkhaus, Katherina Reiche

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Ralph Brinkhaus, CDU, Tagesspiegel, Katherina Reiche, CDU/CSU

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Ralph Brinkhaus fordert einen staatlichen Direktauszahlungsmechanismus für Notsituationen wie die Energiepreiskrise, um gezielt Hilfen bereitzustellen, und plädiert für ein Pro-Kopf-Klimageld, während er betont, dass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert werden muss und eine positive Wahrnehmung erneuerbarer Energien notwendig ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Energiepreiskrise
  • Steigende Energiekosten
  • Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten
  • Lehren aus der Vergangenheit (Krieg in der Ukraine)
  • Mangel an gezielten staatlichen Hilfsmechanismen
  • Kritik an bestehenden Energiegesetzen
  • Fehlen eines Pro-Kopf-Klimageldes
  • Diskussion über Emissionshandelssysteme

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Ralph Brinkhaus fordert staatlichen Direktauszahlungsmechanismus für Notsituationen
  • Bedauert Fehlen eines Pro-Kopf-Klimageldes
  • Kritisiert unzureichende Lehren aus der Energiekrise nach dem Ukraine-Konflikt
  • Betonung auf Reduzierung der Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten
  • Kritik an Kurs von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, positiveres Framing für erneuerbare Energien gefordert
  • Lehnt Abstriche beim Emissionshandel ab, betont Notwendigkeit von Planungssicherheit für Unternehmen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach staatlichem Direktauszahlungsmechanismus in Notsituationen
  • Bedauern über fehlendes Pro-Kopf-Klimageld
  • Notwendigkeit, aus vergangenen Energiekrisen zu lernen
  • Wichtigkeit der Reduktion der Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten
  • Ablehnung von Abstrichen beim Emissionshandel
  • Notwendigkeit von Planungssicherheit für Unternehmen bezüglich Emissionshandelssystemen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ralph Brinkhaus zitiert. Er fordert einen staatlichen Direktauszahlungsmechanismus für Notsituationen wie die aktuelle Energiepreiskrise und äußert Bedenken bezüglich der bisherigen Maßnahmen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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