Unionsabgeordnete legen Konzept für Steuerreform vor

Unionsabgeordnete legen Konzept für Steuerreform vor

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Steuerreformvorschläge von Union und SPD in Berlin

Berlin () – In die Verhandlungen von Union und SPD über eine Steuerreform kommt Bewegung. Aus der Unionsfraktion gibt es nun einen ersten konkreten Vorschlag: Wie das „Handelsblatt“ berichtet, haben die Finanzpolitiker Yannick Bury (CDU) und Florian Dorn (CSU) ein Konzept erarbeitet, das alle Steuerzahler um insgesamt 25 bis 30 Milliarden Euro im Jahr entlasten soll. Es enthält auch Vorschläge zur Gegenfinanzierung wie den Abbau von Subventionen.

„Wir schlagen eine Reform des Steuertarifverlaufs vor, die alle Einkommen bei der Steuer entlastet, mit einer hohen relativen Entlastung bei kleinen und mittleren Einkommen“, schreiben die beiden Unionsabgeordneten in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“. Ihr Konzept sieht vor, den Grundfreibetrag „um mindestens 1.000 Euro“ zu erhöhen. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent soll künftig erst ab einem zu versteuernden Einkommen von 85.000 Euro greifen, statt wie bisher ab rund 70.000 Euro. Der Solidaritätszuschlag soll für alle entfallen. Der sogenannte Reichensteuersatz soll von 45 auf 47,5 Prozent steigen und ab einem zu versteuernden Einkommen von 210.000 Euro gelten. Bisher waren es 277.826 Euro.

Dennoch würden auch Spitzenverdiener unterm Strich entlastet, unter anderem durch den Wegfall des Solis. „Der Grenzsteuertarif im oberen Bereich kann nur dann leicht angepasst werden, wenn auch der Solidaritätszuschlag abgeschafft wird und weiter alle Steuerzahler entlastet werden“, sagte Dorn. „Wir brauchen niemanden stärker zu belasten, um andere zu entlasten“, sagte Bury.

Bury und Dorn wollen die Steuerausfälle von bis zu 30 Milliarden Euro durch den Abbau von Subventionen und konsequente Einsparungen in der Bundesverwaltung gegenfinanzieren. Über drei Jahre sollen die Finanzhilfen des Bundes jährlich nach der Rasenmäher-Methode um jeweils 15 Prozent abgebaut werden. Dadurch würden laut den beiden Unionsabgeordneten Mittel in Höhe von 22 Milliarden Euro frei. Bei den Verwaltungskosten wollen sie knapp acht Milliarden Euro jährlich einsparen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Finanzamt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Yannick Bury, Florian Dorn

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Union, SPD, Handelsblatt, CDU, CSU, Bundesverwaltung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Berlin statt, da dort die Verhandlungen von Union und SPD über die Steuerreform stattfinden.

Worum geht es in einem Satz?

Die Unionsfraktion von CDU und CSU hat einen Vorschlag für eine Steuerreform vorgelegt, der alle Steuerzahler jährlich um 25 bis 30 Milliarden Euro entlasten soll, unter anderem durch das Anheben des Grundfreibetrags und den Wegfall des Solidaritätszuschlags, während die Finanzierung durch den Abbau von Subventionen und Einsparungen in der Bundesverwaltung sichergestellt werden soll.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verhandlungen zwischen Union und SPD über Steuerreform
  • Vorschlag der Finanzpolitiker Yannick Bury (CDU) und Florian Dorn (CSU)
  • Ziel: Entlastung der Steuerzahler um 25 bis 30 Milliarden Euro jährlich
  • Reform des Steuertarifverlaufs
  • Erhöhung des Grundfreibetrags um mindestens 1.000 Euro
  • Verschiebung des Spitzensteuersatzes auf 85.000 Euro
  • Wegfall des Solidaritätszuschlags
  • Anhebung des Reichensteuersatzes auf 47,5 Prozent bei 210.000 Euro
  • Gegenfinanzierung durch Abbau von Subventionen und Einsparungen in der Bundesverwaltung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Steuerentlastung für alle Steuerzahler um 25 bis 30 Milliarden Euro jährlich
  • Höhere relative Entlastung bei kleinen und mittleren Einkommen
  • Erhöhung des Grundfreibetrags um mindestens 1.000 Euro
  • Spitzensteuersatz greift erst ab 85.000 Euro
  • Wegfall des Solidaritätszuschlags für alle
  • Erhöhung des Reichensteuersatzes auf 47,5 Prozent ab 210.000 Euro
  • auch Spitzenverdiener profitieren durch Wegfall des Solis
  • Abbau von Subventionen zur Gegenfinanzierung
  • Einsparungen in der Bundesverwaltung von jährlich knapp acht Milliarden Euro
  • Finanzhilfen des Bundes sollen über drei Jahre um 15 Prozent jährlich abgebaut werden
  • Freisetzung von Mitteln in Höhe von 22 Milliarden Euro

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Yannick Bury und Florian Dorn schlagen in einem Gastbeitrag vor, alle Einkommen bei der Steuer zu entlasten, insbesondere kleine und mittlere Einkommen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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