Sicherheit im Verteidigungsministerium in Berlin
Berlin () – Aus Angst vor Spionageangriffen schränkt das Haus von Boris Pistorius (SPD) die Nutzung von privaten Mobiltelefonen im Verteidigungsministerium und in Dienststellen der Bundeswehr drastisch ein.
In einer aktuellen Sicherheitsanweisung, über die der „Spiegel“ berichtet, heißt es, dass keine privaten Geräte wie Handys, Tablets oder Smartwatches in persönliche oder virtuelle Besprechungen mitgebracht werden dürfen, in denen Inhalte besprochen werden, die als „Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch“ oder höher eingestuft sind. Besonders gelte dies, wenn es in den Runden um die „Planung von Übungsvorhaben / Einsätzen“ oder die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr gehe. Vor solchen Terminen müssen alle privaten Geräte in Schließfächern auf den Fluren gesperrt werden. Die Regel gilt auch für Amtsstuben, in denen Dokumente lagern, die als „Verschlusssache“ eingestuft sind.
Grund für die Maßnahme sei die erhebliche Bedrohung durch Spionage, die auch zur Vorbereitung von Sabotageakten dienen könne, heißt es in der Anweisung. Die Bundeswehr sei derzeit „priorisiertes Aufklärungsziel insbesondere russischer Spionageaktivitäten“, so die Warnung. Auch China verfolge einen „strategischen und langfristigen Ansatz der nachrichtendienstlichen Informationsgewinnung“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Soldaten (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Boris Pistorius
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeswehr, SPD, Russland, China
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Aufgrund der Gefahr von Spionageangriffen schränkt das Verteidigungsministerium die Nutzung privater Mobiltelefone in sensiblen Besprechungen und Bereichen der Bundeswehr stark ein.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Angst vor Spionageangriffen
- Erhebliche Bedrohung durch Spionage
- Vorbereitung von Sabotageakten
- Bundeswehr als priorisiertes Aufklärungsziel russischer Spionageaktivitäten
- Strategischer und langfristiger Ansatz chinesischer nachrichtendienstlicher Informationsgewinnung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einschränkung der Nutzung privater Mobiltelefone im Verteidigungsministerium
- Verbot von privaten Geräten in vertraulichen Besprechungen
- Notwendigkeit, private Geräte in Schließfächern zu sichern
- Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in Amtsstuben mit sensiblen Dokumenten
- Fokussierung auf Schutz vor Spionageangriffen
- Wahrnehmung der Bundeswehr als Aufklärungsziel für Spionageaktivitäten
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