Dax hegt Verluste ein – Telekom unter Druck

Dax hegt Verluste ein – Telekom unter Druck

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Wirtschaft: Dax-Verluste trotz Wall-Street-Erholung

Frankfurt/Main () – Zum Wochenstart hat der Dax leichte Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.742 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Besonders unter Druck standen die Aktien der Deutschen Telekom. Die US-Bank JP Morgan hatte zuletzt das Kursziel für die Papiere des Telekommunikationsunternehmens gesenkt, die Einstufung jedoch auf „Overweight“ belassen. Besonders im Hinblick auf das US-Geschäft zeigte sich die Bank pessimistisch.

„Mit der Erholung der Wall Street von den vorbörslichen Verlusten ging es auch mit dem Dax am Nachmittag wieder in Richtung Vortagesniveau“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Doch die Situation im Iran und in der Straße von Hormus bleibe weiterhin schwierig. Die Waffenruhe scheine zwar auch nach dem Scheitern der Gespräche zu halten, doch dies könne sich schnell ändern, sollte es bei der angekündigten Seeblockade der USA zu Kampfhandlungen kommen. Derzeit finde ein beiderseitiges Abtasten statt, um auszuloten, wie weit die jeweilige Partei gehen könne.

Die Investoren beobachteten diesen Vorgang, fokussierten sich aber zugleich auf die am Montag mit den Zahlen von Goldman Sachs gestartete Berichtssaison. Die Folgen des Krieges im Nahen Osten zeigten sich nicht nur in den gestiegenen Rohölpreisen und der hohen Volatilität, sondern auch in einer Investitionszurückhaltung vieler Unternehmen in Bezug auf Finanzierungen und Übernahmen.

„Das konnte zumindest als weiteres Marktrisiko aus den ansonsten guten Quartalszahlen von Goldman Sachs abgelesen werden. Im Dax wurden nach den Zahlen die Banken und Versicherungswerte mit auf die Verliererseite gezogen. Die Ergebnisse der Finanzinstitute finden eine hohe Beachtung, da sie gute Einblicke in den Zustand der US-Wirtschaft liefern.“

„Für den Dax bleibt aber das Niveau der Energiepreise ein primärer Faktor. Die hohe Abhängigkeit der deutschen Industrie von Erdölexporten wird Bremsspuren in den Bilanzen der Unternehmen hinterlassen. In diesem Marktumfeld kommen die angekündigten Warnstreiks bei der Lufthansa überhaupt nicht gut an“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1710 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8540 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.712 US-Dollar gezahlt (-0,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 129,37 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 101,90 US-Dollar, das waren 7,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow, Goldman Sachs

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Telekom, JP Morgan, CMC Markets, Goldman Sachs, Lufthansa

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, Iran, Straße von Hormus

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax verzeichnete zu Wochenbeginn leichte Verluste und schloss bei 23.742 Punkten, während die Aktien der Deutschen Telekom unter Druck standen und die volatile Lage im Nahen Osten sowie steigende Rohölpreise die Marktentwicklung beeinflussten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Leichte Verluste im Dax zum Wochenstart
  • Senkung des Kursziels der Deutschen Telekom durch JP Morgan
  • Pessimistische Einschätzung des US-Geschäfts der Deutschen Telekom
  • Schwierigkeiten im Iran und in der Straße von Hormus
  • Unsicherheit aufgrund möglicher US-Seeblockade
  • Hohe Rohölpreise und Volatilität durch den Krieg im Nahen Osten
  • Investitionszurückhaltung bei Unternehmen bezüglich Finanzierungen und Übernahmen
  • Relevanz der Quartalszahlen von Goldman Sachs
  • Hohe Abhängigkeit der deutschen Industrie von Erdölexporten
  • Angekündigte Warnstreiks bei der Lufthansa
  • Starker Anstieg des Ölpreises

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Leichte Verluste im Dax
  • Pessimistische Einschätzung des US-Geschäfts der Deutschen Telekom
  • Schwierige Situation im Iran und in der Straße von Hormus
  • Möglichkeit von Kampfhandlungen bei Seeblockade der USA
  • Investitionszurückhaltung vieler Unternehmen
  • Hohe Anfälligkeit für Marktrisiken
  • Bremsspuren in den Bilanzen der Unternehmen durch Energiepreisanstieg
  • Negative Auswirkungen angekündigter Warnstreiks bei der Lufthansa
  • Starke Veränderungen bei Rohölpreisen
  • Goldpreisverfall

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow, dem Chef-Marktanalysten bei CMC Markets, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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