Dax startet zurückhaltend – Energiepreise bleiben im Fokus

Dax startet zurückhaltend – Energiepreise bleiben im Fokus

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Wirtschaft: Dax-Entwicklung und Marktentwicklungen in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitag zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.845 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

„Der Dax bleibt auch zum Start in den letzten Handelstag der Woche und nach der vereinbarten Waffenruhe im Nahen Osten auf Richtungssuche“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.

„Die Investoren in Asien ließen den heutigen Tag mit überwiegend positiven Kurstendenzen ausklingen. Der Optimismus über eine Fortsetzung der Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Herbeiführung einer Waffenruhe bestimmte das Handelsgeschehen.“

„Auch an Europas Börsen zeichnet sich eine leicht freundlichere Handelseröffnung ab. Der Dax in Frankfurt tritt weiter eher auf der Stelle und die Anleger suchen nach Orientierung. Wie lange die stabile Tendenz Bestand haben wird, hängt zum einen von der Nachrichtenlage im Nahen Osten und zum anderen von den heute noch anstehenden Verbraucherpreisen aus den USA ab.“

„Die harmonisierten Verbraucherpreise für Deutschland lagen mit einem Zuwachs von 2,8 Prozent im Rahmen der Erwartungen. Nun muss sich zeigen, wie sich der Krieg bislang auf die Teuerung in den USA ausgewirkt hat. Auch das Konsumklima der Uni Michigan steht im Fokus. Unternehmensseitig dürften die Quartalszahlen vom Technologiekonzern TSMC für Bewegung bei den Halbleiterwerten in Europa sorgen. Diese fielen erneut sehr positiv aus und sollten die Stimmung in diesem Sektor aufhellen.“

Alles in allem bleibe aber der Iran-Krieg der entscheidende Faktor für die Entwicklung am Aktienmarkt. Solange ein Fass Öl über 100 Dollar koste, könne noch keine Entwarnung gegeben werden. „Insbesondere die deutsche Industrie und Logistikbranche leidet unter den hohen Energiepreisen und könnte nachhaltige Dämpfungseffekte erleben“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1687 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8557 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.754 US-Dollar gezahlt (-0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 130,78 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 97,55 US-Dollar, das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Dax, CMC Markets, USA, Iran, Uni Michigan, TSMC

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am Freitag statt, jedoch wird kein konkretes Datum oder Zeitraum angegeben. Daher schreibe ich: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, Naher Osten, USA, Iran

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax startet am Freitag leicht gestiegen bei 23.845 Punkten und bleibt auf der Suche nach Orientierung, während der Ölpreis über 100 Dollar bleibt und die Nachrichtenlage im Nahen Osten sowie anstehende US-Konsumdaten die Marktstimmung beeinflussen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Letztwöchige Waffenruhe im Nahen Osten
  • Fortsetzung der Gespräche zwischen den USA und dem Iran
  • Positive Kurstendenzen in Asien
  • Stabilität der Verbraucherpreise in Deutschland
  • Fokus auf Konsumklima der Uni Michigan
  • Quartalszahlen vom Technologiekonzern TSMC
  • Hohe Energiepreise in Verbindung mit dem Iran-Krieg

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Politik, Öffentlichkeit oder Medien wurden im Artikel nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax bleibt unsicher in der Handelsrichtung
  • Investoren suchen nach Orientierung
  • Abhängigkeit von Nachrichtenlage im Nahen Osten
  • Verbraucherpreise aus den USA stehen im Fokus
  • Hohe Energiepreise belasten deutsche Industrie und Logistik
  • Mögliche Dämpfungseffekte für die Wirtschaft
  • Leichte Abwertung des Euro
  • Rückgang des Goldpreises
  • Anstieg des Ölpreises

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow, dem Chef-Marktanalysten bei CMC Markets, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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