Bildung und Mediennutzung in Köln
Köln () – Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) legt nahe, dass die zunehmende Nutzung sogenannter sozialer Medien zu den seit Jahren abnehmenden Schulleistungen beitragen dürfte. Die Ergebnisse der Pisa-Studie, die alle drei Jahre von der OECD durchgeführt wird, würden „signifikant negativ“ beeinflusst, „je höher die Zeit ist, die die Jugendlichen am Tag mit digitalen Medien wie Videospielen oder sozialen Netzwerken verbringen“, heißt es in dem für die „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) erstellten Gutachten, über das der „Stern“ berichtet.
Entsprechend weniger Zeit stehe dann für andere Aktivitäten wie Schulaufgaben, Lesen oder Sport zur Verfügung. So könne eine „umfangreiche tägliche Nutzung von digitalen Medien die Lernzeit so sehr reduzieren, dass die Kompetenzen und Lernergebnisse entsprechend schlechter“ ausfielen. Die Wissenschaftler haben dies auf Basis der Pisa-Daten aus dem Jahr 2022 berechnet.
Dabei weisen die Autoren darauf hin, dass sich unterschiedliche Faktoren positiv auf die Schulleistungen auswirken, etwa ein hoher beruflicher Status der Eltern, die Anzahl der verfügbaren Bücher im Haushalt oder wenn zuhause Deutsch gesprochen wird. Doch auch wenn diese Faktoren berücksichtigt werden, zeige sich der negative Einfluss der auf Social Media verbrachten Zeit.
Thorsten Alsleben, Geschäftsführer der von Arbeitgeberverbänden finanzierten Initiative, warnte vor den Folgen. „Der massive Anstieg des Social-Media-Konsums ist kein harmloser Zeitvertreib mehr, sondern eine handfeste Gefahr für den Bildungserfolg und die mentale Gesundheit unserer Kinder“, sagte er.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kinder in einer Schule (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind: Thorsten Alsleben.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Institut der deutschen Wirtschaft (IW), OECD, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Köln
Worum geht es in einem Satz?
Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft legt nahe, dass die zunehmende Nutzung sozialer Medien negativ zu den abnehmenden Schulleistungen von Jugendlichen beiträgt, da weniger Zeit für Lernen und Bildung bleibt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zunehmende Nutzung sozialer Medien
- Abnehmende Schulleistungen
- Einfluss auf Ergebnisse der Pisa-Studie
- Mehr Zeit in sozialen Netzwerken und Videospielen
- Reduzierte Zeit für Schulaufgaben, Lesen und Sport
- Negative Auswirkungen trotz positiver Einflussfaktoren (z. B. beruflicher Status der Eltern, Anzahl der Bücher im Haushalt, Umgangssprache)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt folgende Reaktionen:
- Thorsten Alsleben warnt vor negativen Folgen des Social-Media-Konsums
- Hinweis auf den Zusammenhang zwischen Social Media Nutzung und abnehmenden Schulleistungen
- Hinweis auf positive Faktoren für Schulleistungen wie beruflicher Status der Eltern und Bücher im Haushalt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Abnehmende Schulleistungen
- Negativer Einfluss auf Pisa-Studienergebnisse
- Reduzierte Lernzeit
- Schlechtere Kompetenzen und Lernergebnisse
- Gefahr für Bildungserfolg
- Risiko für mentale Gesundheit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Thorsten Alsleben, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, warnt, dass der Anstieg des Social-Media-Konsums eine Gefahr für den Bildungserfolg und die mentale Gesundheit der Kinder darstellt.
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