Wirtschaft: Dax-Entwicklung in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.680 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax startete am Dienstag kaum verändert, legte dann zügig zu und hielt sich schließlich im Plus.
„Nach Wochen der Unsicherheit und Angst über eine nicht endende Eskalationsspirale im Nahen Osten kehrt auf dem Frankfurter Börsenparkett die Hoffnung zurück, dass sich der Krieg langsam seinem potenziellen Ende nähern könnte“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Den Aussagen der israelischen Seite über die Zerstörung von mehr als der Hälfte der militärischen Ziele steht an den Energiemärkten Trumps erneute Kehrtwende, den Krieg auch dann beenden zu wollen, sollte die Straße von Hormus blockiert bleiben, gegenüber.“
Der Dax habe sich für die optimistische Interpretation dieser Aussagen entschieden und weiter Boden gut gemacht, erklärte der Analyst. „Doch die Stimmung der Anleger pendelt weiter zwischen der Angst, eine Erleichterungsrallye zu verpassen, und den Befürchtungen einer erneuten Eskalation hin und her. Dass der Dax seine Tiefstkurse in dieser Korrektur bereits gesehen hat, ist deshalb alles andere als sicher“, so Lipkow. „Sollte es trotz aller Verhandlungsbemühungen um einen Waffenstillstand am Ende doch zu einem Bodentruppeneinsatz der USA im Iran kommen, dürften die Karten an der Börse noch einmal neu gemischt werden und Europa dabei sicherlich keinen Trumpf erhalten.“
Die Papiere von MTU standen bis kurz vor Handelsschluss an der Spitze der Kursliste in Frankfurt, gefolgt von den Aktien von Rheinmetall, Adidas, der Commerzbank und der Deutschen Börse. Das Schlusslicht bildeten unterdessen die Papiere von Symrise sowie von Fresenius und FMC.
Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 51 Euro und damit sieben Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg hingegen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 118,80 US-Dollar, das waren 5,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1531 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8672 Euro zu haben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow, Donald Trump, MTU, Rheinmetall, Adidas, Commerzbank, Deutsche Börse, Symrise, Fresenius, FMC
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:
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Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main
Worum geht es in einem Satz?
Am Dienstag legte der Dax um 0,5 Prozent auf 22.680 Punkte zu, während die Anleger zwischen Hoffnung auf ein Ende der Konflikte im Nahen Osten und der Angst vor einer erneuten Eskalation schwankten, während die Gaspreise sanken und der Ölpreis stieg.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zunehmende Hoffnung auf ein Ende des Konflikts im Nahen Osten
- Berichte über die Zerstörung militärischer Ziele durch Israel
- Antizipation einer Beendigung des Krieges durch Donald Trump
- Unsicherheiten in der Anlegerstimmung während der Marktbewegungen
- Schwankungen an den Energiemärkten
- Rückkehr positiver Marktinteressen aufgrund optimistischer Aussagen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Dax legt um 0,5 Prozent zu
- Rückkehr der Hoffnung auf Kriegsende im Nahen Osten
- Veränderung der Anlegerstimmung zwischen Angst und Erleichterung
- Unsicherheit über das Erreichen der Tiefstkurse des Dax
- Neuordnung der Börsenlage bei USA-Bodentruppeneinsatz im Iran
- Sinkender Gaspreis um 7 Prozent
- Verbraucherpreis für Gas könnte steigen
- Starker Anstieg des Ölpreises um 5,4 Prozent
- Euro wertvoller gegenüber US-Dollar
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, kommentiert die Rückkehr der Hoffnung auf dem Frankfurter Börsenparkett in Anbetracht der aktuellen Situation im Nahen Osten.
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