PIK-Direktor fordert Abgabe auf neue Öl- und Gasheizungen

PIK-Direktor fordert Abgabe auf neue Öl- und Gasheizungen

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Klimapolitik Potsdam: Abgabe für Heizungen vorgeschlagen

Potsdam () – Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, schlägt mit Blick auf das von der schwarz-roten Koalition geplante Gebäudemodernisierungsgesetz eine Abgabe auf neue Öl- und Gasheizungen vor. „Diese Investitionsabgabe sollte die kumulativen Emissionen bepreisen, die mit dieser Neuanschaffung verbunden wären“, sagte Edenhofer dem Fachdienst „Tagesspiegel Background“. Ein solcher vorgelagerter CO2-Preis könnte 50 Euro pro Tonne CO2 über die Lebenszeit der Heizungen von 20 Jahren betragen-

Auf den ersten Blick möge das politisch schwer durchsetzbar sein, sagte der Klimaforscher. „Wenn man aber in Rechnung stellt, dass sich der Brennstoffpreis für grünes Gas bis 2045 im Vergleich zum heutigen Erdgaspreis verdoppeln, vielleicht sogar verdreifachen könnte, dann ist diese Abgabe keine Zusatzbelastung, sondern ein Schutz vor massiven Kostensteigerungen, denen Haushalte ansonsten ausgesetzt wären“, sagte Edenhofer.

Den Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes nannte Edenhofer „verunglückt“. Er sei sich aber sicher, dass es in nicht allzu ferner Zukunft eine Revision geben werde – „und dann sollten Maßnahmen eingeführt werden, die verhindern, dass durch massenhaften Einbau neuer Öl- und Gasheizungen die Emissionen für Jahrzehnte zementiert werden und für die Mieter und Eigentümer hohe Kosten verursacht werden“.

Zum neuen Klimaschutzprogramm der Bundesregierung sagte Edenhofer, dass es „nicht wirklich zufriedenstellend“ sei. „Wir sehen eine Lücke von insgesamt 85 bis 102 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten im Zeitraum bis 2040.“ Man müsse jetzt darüber sprechen, wie diese massive Lücke geschlossen werden könne. Auch die Verfehlungen der Klimaziele bis 2030 im Gebäude- und Verkehrssektor adressiere das Programm viel zu wenig.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Neue Gasheizung (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ottmar Edenhofer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, schwarz-rote Koalition, Tagesspiegel Background, Bundesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Potsdam

Worum geht es in einem Satz?

Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung schlägt eine Abgabe auf neue Öl- und Gasheizungen vor, um die Emissionen zu bepreisen und Haushalte vor zukünftigen Kostensteigerungen durch steigende Brennstoffpreise zu schützen, kritisiert jedoch das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz und fordert Maßnahmen zur Vermeidung von hohen Emissionen und Kosten durch neue Heizungsanlagen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorschlag von Ottmar Edenhofer zur Abgabe auf neue Öl- und Gasheizungen
  • Geplantes Gebäudemodernisierungsgesetz der schwarz-roten Koalition
  • Notwendigkeit zur Bepreisung kumulativer Emissionen
  • Erwartung steigender Preise für grünes Gas bis 2045
  • Kritik am aktuellen Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes
  • Unzufriedenheit mit dem neuen Klimaschutzprogramm der Bundesregierung
  • Lücke von 85 bis 102 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten bis 2040
  • Mangelhafte Adressierung von Klimazielen im Gebäude- und Verkehrssektor

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Edenhofer schlägt Abgabe auf neue Öl- und Gasheizungen vor
  • Investitionsabgabe soll kumulative Emissionen bepreisen
  • Möglicher CO2-Preis: 50 Euro pro Tonne über 20 Jahre
  • Politisch schwer durchsetzbar, jedoch Schutz vor Kostensteigerungen
  • Gebäudemodernisierungsgesetz als "verunglückt" bezeichnet
  • Erwartet Revision des Gesetzes in naher Zukunft
  • Maßnahmen notwendig, um Emissionssteigerungen zu vermeiden
  • Neues Klimaschutzprogramm der Bundesregierung als "nicht wirklich zufriedenstellend" kritisiert
  • Lücke von 85 bis 102 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten bis 2040 identifiziert
  • Verfehlungen der Klimaziele im Gebäude- und Verkehrssektor unzureichend adressiert

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einführung einer Abgabe auf neue Öl- und Gasheizungen
  • Bepreisung von kumulativen Emissionen
  • CO2-Preis von 50 Euro pro Tonne über 20 Jahre
  • Schutz vor massiven Kostensteigerungen für Haushalte
  • Revision des Gebäudemodernisierungsgesetzes in Zukunft
  • Verhinderung der Zementierung von Emissionen durch neue Heizungen
  • Hohe Kosten für Mieter und Eigentümer vermeiden
  • Lücke von 85 bis 102 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten bis 2040
  • Notwendigkeit zur Schließung dieser Lücke
  • Unzureichende Adressierung der Klimaziele im Gebäude- und Verkehrssektor

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ottmar Edenhofer, dem Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, zitiert. Er kritisiert das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz und schlägt eine Abgabe auf neue Öl- und Gasheizungen vor.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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