Gesellschaft: Demonstration gegen digitale Gewalt in Berlin
Berlin () – In Berlin haben sich am Sonntag Tausende Personen am Brandenburger Tor an einer Demonstration gegen sexualisierte digitale Gewalt beteiligt. Sie hielten Schilder mit Sprüchen wie „Mein Körper gehört mir – auch digital“, „nur Ja heißt Ja“ oder „AI won`t make our bodies yours“ hoch.
Die Kundgebung war von dem neu gegründeten Bündnis mit dem Namen „Feminist Fight Club“ mit dem Motto „Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Opfern“ angemeldet worden. Ziel sei es, „auf strukturelle Missstände und Gesetzeslücken im Kontext von digitaler und analoger sexualisierter Gewalt in Deutschland aufmerksam zu machen“. Im Vorfeld hatten die Veranstalter mit etwa 500 Teilnehmern gerechnet, am Ende waren es mit rund 2.500 aber deutlich mehr.
Auch die Moderatorin Collien Fernandes, deren eigener privater Fall die Aufmerksamkeit für das Thema zuletzt massiv verstärkt hatte, hatte für die Demo geworben, auch wenn sie selbst offenbar nicht persönlich teilnahm. „Sexuelle Gewalt, physische und psychische Gewalt sind weiter verbreitet, als man ahnen mag“, schrieb sie bei Instagram. „Sie finden statt, in der Mitte unserer Gesellschaft.“ Die meisten Täter kämen dabei davon, „gut versteckt hinter der oft zitierten Mauer des Schweigens“, so Fernandes. „Lasst uns daher auf die Straßen gehen und lautstark diese Mauern einreißen“, fügte sie hinzu.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Demo gegen sexualisierte digitale Gewalt am 22.03.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Collien Fernandes.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Feminist Fight Club, Collien Fernandes
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 22.03.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
In Berlin demonstrierten am Sonntag Tausende Menschen gegen sexualisierte digitale Gewalt, um auf bestehende Missstände und Gesetzeslücken aufmerksam zu machen, und forderten mehr Solidarität mit den Opfern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Gründung des Bündnisses "Feminist Fight Club"
- Zunehmende Berichterstattung über sexualisierte digitale Gewalt
- Einfluss von prominenten Persönlichkeiten wie Collien Fernandes
- Wahrnehmung von Gesetzeslücken im Bereich digitaler und analoger Gewalt
- Allgemeine gesellschaftliche Sensibilisierung für das Thema sexualisierte Gewalt
- Hohe Anzahl an Betroffenen und deren Erfahrungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Tausende Personen demonstrierten am Brandenburger Tor gegen sexualisierte digitale Gewalt
- Slogans auf Schildern: "Mein Körper gehört mir - auch digital", "nur Ja heißt Ja", "AI won`t make our bodies yours"
- Veranstaltung organisiert von neuem Bündnis "Feminist Fight Club"
- Motto: "Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern"
- Ziel: Aufmerksam machen auf Missstände und Gesetzeslücken in Deutschland
- Organisatoren hatten mit 500 Teilnehmern gerechnet, tatsächlich waren es rund 2.500
- Moderatorin Collien Fernandes sprach sich für die Demo aus, obwohl sie selbst nicht teilnahm
- Betonte, dass sexuelle und psychische Gewalt weit verbreitet sind
- Forderung, die "Mauer des Schweigens" zu durchbrechen und öffentlich zu diskutieren
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Deutliche Erhöhung der Teilnehmerzahl
- Aufmerksamkeit für das Thema sexualisierte digitale Gewalt
- Aufmerksamkeit auf strukturelle Missstände und Gesetzeslücken
- Solidarität mit Opfern sexualisierter digitaler Gewalt
- Stärkung des öffentlichen Diskurses über sexuelle Gewalt
- Aufruf zur öffentlichen Mobilisierung gegen Gewalt
- Förderung des Bewusstseins für die Verbreitung von sexueller Gewalt in der Gesellschaft
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von der Moderatorin Collien Fernandes zitiert. Sie betont, dass sexuelle Gewalt in der Gesellschaft weiter verbreitet ist und fordert dazu auf, lautstark dagegen vorzugehen.
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