Iran-Krise treibt Preise für medizinische Schutzausrüstung
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Wirtschaftliche Herausforderungen für Krankenhäuser in Europa
Berlin () – Die Eskalation am Persischen Golf droht die Versorgung europäischer Krankenhäuser mit medizinischem Verbrauchsmaterial zu gefährden. Wie der „Spiegel“ berichtet, haben chinesische Chemiekonzerne infolge der Blockade der Straße von Hormus bereits offiziell höhere Gewalt erklärt und können Lieferverträge nicht mehr zu vereinbarten Konditionen erfüllen. Betroffen sind vor allem Einweghandschuhe, Schutzkittel und Drainagen – nach Einschätzung von Brancheninsidern rund 70 Prozent des gesamten klinischen Verbrauchsmaterials.
„Sechs von zehn Herstellern aus China nehmen momentan keine Bestellungen mehr an – weil das Rohmaterial wieder gehandelt wird wie zu Corona-Zeiten. Wer am meisten zahlt, kriegt es“, sagte Michael Koch, Produkt-Projektmanager beim Medizingroßhändler Medika Medizintechnik, dem „Spiegel“. Preissteigerungen von mindestens 20 Prozent hält Koch für realistisch. Das Harzklinikum im sachsen-anhaltinischen Quedlinburg warnt bereits laut „Spiegel“ vor Aufschlägen von bis zu 30 Prozent, die die Krankenhäuser „hart treffen würden“.
In deutschen Krankenhäusern sind Engpässe bislang noch nicht spürbar – die Lager sind noch gefüllt. Branchenkenner warnen jedoch, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis sich die Krise zeigen würde.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Spiegel, Medika Medizintechnik, Harzklinikum
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Quedlinburg.
Worum geht es in einem Satz?
Die Eskalation im Persischen Golf gefährdet die Versorgung europäischer Krankenhäuser mit medizinischem Verbrauchsmaterial, da chinesische Chemiekonzerne aufgrund von Blockaden höhere Gewalt erklären, was zu Engpässen und drastischen Preissteigerungen führen könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Eskalation am Persischen Golf
Blockade der Straße von Hormus
Höhere Gewalt von chinesischen Chemiekonzernen
Probleme bei der Erfüllung von Lieferverträgen
Hoher Einfluss auf Einweghandschuhe, Schutzkittel und Drainagen
Sechs von zehn Herstellern in China nehmen keine Bestellungen an
Preissteigerungen durch hohe Nachfrage nach Rohmaterial
Anstieg von Produktionskosten und Verknappung des Angebots
Gefahr der Gefährdung der Versorgung europäischer Krankenhäuser mit medizinischem Verbrauchsmaterial
Höhere Gewalt von chinesischen Chemiekonzernen
Nichteinhaltung von Lieferverträgen zu vereinbarten Konditionen
Betroffenheit von Einweghandschuhen, Schutzkitteln und Drainagen
Absage von Bestellungen durch sechs von zehn Herstellern aus China
Preissteigerungen von mindestens 20 Prozent
Warnung vor Aufschlägen von bis zu 30 Prozent
Potenzielle harte wirtschaftliche Belastung für Krankenhäuser
Vorwarnung über kommende Engpässe in deutschen Krankenhäusern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Michael Koch, Produkt-Projektmanager beim Medizingroßhändler Medika Medizintechnik, erklärt, dass sechs von zehn Herstellern aus China momentan keine Bestellungen mehr annehmen können und hält Preissteigerungen von mindestens 20 Prozent für realistisch.