Weimer verteidigt Vorgehen bei Buchhandlungspreis

Kulturpolitik in Berlin: Buchhandelspreis Debatte

() – Nach der Absage der Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sein Vorgehen verteidigt.

„Wenn sich eine Institution weithin sichtbar hinter die Losung ` verrecke` stellt, stellen sich zur Preiswürdigkeit Fragen“, sagte Weimer der Funke-Mediengruppe im Hinblick auf eine der drei Buchhandlungen, die nach dem Haber-Verfahren von der Preisvergabe ausgeschlossen wurden. Beim Haber-Verfahren wird vor der Vergabe von Fördergeldern der Verfassungsschutz konsultiert. Weimer sagte, es werde „im Bereich Kultur nur in absoluten Ausnahmefällen aktiviert“.

Zum Protest der Buchhandlungen sagte Weimer: „Ich habe gelesen, dass sich die Vertreter dieser Buchhandlungen in einem offenen Brief bedankt haben, weil sie so viel PR und Unterstützung bekommen haben.“ Eine Debatte und Willensbildung, was Buchhandlungen und betrifft, sei ihm aber wichtig: „Ich werde daher zu einem Gespräch mit den wesentlichen Stakeholdern im Buchhandel einladen, um zu besprechen, wie wir künftig mit dem Buchhandelspreis umgehen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wolfram Weimer am 06.03.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Kulturstaatsminister, Wolfram Weimer, Funke-Mediengruppe, Verfassungsschutz, Buchhandlungspreis.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am 06.03.2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verteidigte die Absage des Deutschen Buchhandlungspreises aufgrund der Unterstützung einer Buchhandlung für die Aussage "Deutschland verrecke" und kündigte an, einen Dialog mit den Buchhändlern über zukünftige Vergaben zu führen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Absage der Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises
  • Sichtbare Unterstützung einer Buchhandlung für die Losung „Deutschland verrecke“
  • Anwendung des Haber-Verfahrens zur Prüfung der Preiswürdigkeit
  • Konsultation des Verfassungsschutzes vor der Vergabe von Fördergeldern
  • Protest und offene Briefe von betroffenen Buchhandlungen
  • Kulturelle Debatte über den Buchhandel und die Preisvergabe

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verteidigt sein Vorgehen zur Absage des Deutschen Buchhandlungspreises.
  • Weimer äußert Bedenken zur Preiswürdigkeit einer Buchhandlung, die sich laut ihm hinter der Losung "Deutschland verrecke" stellt.
  • Er verweist auf das Haber-Verfahren, das den Verfassungsschutz in die Entscheidungsprozesse einbezieht.
  • Weimer erwähnt, dass Buchhandlungen in einem offenen Brief Dank für erhaltene PR und Unterstützung ausgesprochen haben.
  • Er plant ein Gespräch mit wichtigen Akteuren im Buchhandel zur zukünftigen Handhabung des Buchhandlungspreises.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Hinterfragung der Preiswürdigkeit
  • Einladung zu einem Gespräch mit Stakeholdern im Buchhandel
  • Debatte über Buchhandlungen und Bücher
  • Erhöhung der PR und Unterstützung für betroffene Buchhandlungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zitiert, in der er sein Vorgehen bezüglich der Absage der Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises verteidigt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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