Sachsen bewirbt Lausitz als Standort für Einstein-Teleskop
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Wissenschaft und Technologie: Lausitz im Fokus
Berlin () – Sachsen bewirbt sich mit der Lausitz als Standort für das europäische Einstein-Teleskop (ET). Führende Wissenschaftler und Vertreter des Freistaates haben die Ambitionen am Donnerstagabend in der sächsischen Landesvertretung in Berlin vorgestellt, teilte das Wissenschaftsministerium am Freitag mit.
Bei der Veranstaltung waren unter anderem Italiens Botschafter und die Präsidentin der Autonomen Region Sardinien anwesend, mit der Sachsen kooperiert.
Der Freistaat unterstützt die Bewerbung, um die Region als internationalen Spitzenstandort zu positionieren. Wissenschaftler verwiesen auf die außergewöhnliche Stabilität und Homogenität des Lausitzer Granits als ideale Voraussetzung für ein unterirdisches Observatorium.
Zudem biete der Standort Designoffenheit, sodass verschiedene Teleskop-Strukturen realisierbar wären.
Das Einstein-Teleskop soll Gravitationswellen mit bisher unerreichter Präzision messen. Neben der Lausitz sind auch die Euregio Maas-Rhein und Sardinien Kandidaten für den Bau.
Die endgültige Standortentscheidung wird auf europäischer Ebene fallen. Die Machbarkeitsstudie für den Lausitzer Standort wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.
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Sachsen bewirbt sich mit der Lausitz als Standort für das europäische Einstein-Teleskop, da die Region aufgrund ihrer stabilen Granitstruktur ideale Voraussetzungen für ein unterirdisches Observatorium bietet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Bewerbung von Sachsen um das Einstein-Teleskop in der Lausitz
Vorstellung der Ambitionen in der sächsischen Landesvertretung in Berlin
Unterstützung durch das Wissenschaftsministerium
Anwesenheit von internationalen Vertretern, darunter Italiens Botschafter
Ziel, die Lausitz als internationalen Spitzenstandort zu positionieren
Wissenschaftliche Argumentation für die Stabilität und Homogenität des Lausitzer Granits
Möglichkeit der Designoffenheit für verschiedene Teleskop-Strukturen
Ziel des Einstein-Teleskops: präzise Messung von Gravitationswellen
Konkurrenzstandorte: Euregio Maas-Rhein und Sardinien
Entscheidung auf europäischer Ebene
Förderung der Machbarkeitsstudie durch das Bundeswirtschaftsministerium