Razzia gegen organisiertes Verbrechen in Hanau
Hanau () – Bei einer bundesweiten Razzia gegen organisierte Schwarzarbeit im Baugewerbe sind sechs Haftbefehle vollstreckt und Vermögenswerte in Höhe von 13,4 Millionen Euro gesichert worden. Das teilten die Behörden am Mittwoch mit.
Rund 1.000 Einsatzkräfte durchsuchten am Dienstag 80 Wohn- und Geschäftsräume in sechs Bundesländern, darunter in Offenbach, Frankfurt, Wiesbaden und Berlin.
Die Ermittlungen richten sich gegen 35 Personen. Sie stehen im Verdacht, Sozialversicherungsbeiträge in Millionenhöhe veruntreut, die SOKA-BAU betrogen und Lohnsteuern hinterzogen zu haben.
Den Angaben zufolge sollen 22 Beschuldigte Servicefirmen betrieben haben, die fingierte Rechnungen an Bauunternehmen verkauft haben. Eine weitere Tätergruppe von 13 Personen soll mit ihren Bauunternehmen seit 2022 Leistungen für rund 70 Millionen Euro erbracht und dabei in erheblichem Umfang 'schwarze‘ Löhne gezahlt haben.
Der bisher ermittelte Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 28 Millionen Euro.
Bei den Durchsuchungen wurden sechsstellige Bargeldbeträge, Gold, Luxusuhren und hochpreisige Fahrzeuge gepfändet. In einer Arbeitnehmerunterkunft kam es zudem zu 15 vorläufigen Festnahmen wegen Aufenthaltsverstößen.
Das Amtsgericht Hanau ordnete für die sechs festgenommenen Beschuldigten Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen dauern an.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Durchsuchung (Archiv), Hauptzollamt Frankfurt am Main via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: SOKA-BAU, Amtsgericht Hanau.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse fanden statt in: Hanau, Offenbach, Frankfurt, Wiesbaden, Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Bei einer bundesweiten Razzia gegen organisierte Schwarzarbeit im Baugewerbe wurden sechs Haftbefehle vollstreckt, Vermögenswerte in Höhe von 13,4 Millionen Euro sichergestellt und 35 Personen wegen mutmaßlicher Veruntreuung von Sozialversicherungsbeiträgen sowie Steuerhinterziehung festgenommen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Verdacht auf organisierte Schwarzarbeit im Baugewerbe
- Sozialversicherungsbeitragsveruntreuung in Millionenhöhe
- Betrug an der SOKA-BAU
- Lohnsteuerhinterziehung
- Betrieb von Servicefirmen mit gefälschten Rechnungen
- Zahlungen von 'schwarzen' Löhnen
- Umfangreiche Bauleistungen seit 2022
- Ermittlungen gegen 35 Personen
- Gesamtschaden von etwa 28 Millionen Euro
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird im Artikel nicht beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Sechs Haftbefehle vollstreckt
- Vermögenswerte in Höhe von 13,4 Millionen Euro gesichert
- Rund 1.000 Einsatzkräfte beteiligt
- 80 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht
- 35 Personen im Verdacht
- Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung veruntreut
- Währungsbetrug gegenüber SOKA-BAU
- Lohnsteuern hinterzogen
- 22 Beschuldigte betrieben Unternehmen mit fingierten Rechnungen
- 13 Personen zahlten 'schwarze' Löhne
- Gesamtschaden von etwa 28 Millionen Euro
- Sechsstellige Bargeldbeträge, Gold und Luxusgüter gepfändet
- 15 vorläufige Festnahmen wegen Aufenthaltsverstößen
- Untersuchungshaft für sechs Beschuldigte angeordnet
- Ermittlungen dauern an
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