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Gesellschaft: Hunde im Newsroom-Diskurs
Berlin () – „Tagesthemen“-Moderatorin Jessy Wellmer würde ihren Alltag im Newsroom gerne mit ihrem Labradoodle teilen, scheitert aber an Sendervorgaben. „Ich würde den Hund sehr gerne mit zur Arbeit nehmen, aber beim NDR sind Hunde verboten“, sagte Wellmer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Und ich halte mich an die Regel.“
Die 46-Jährige blickt wehmütig auf tierfreundliche Zeiten zurück, in denen ihr Sender noch mit einem Walross warb: „Zu der Zeit gab es auch noch Bürohunde beim NDR. Wahrscheinlich hörte das mit der Einführung der Großraumbüros auf.“ Zwar gab es laut Wellmer Bestrebungen, die Vierbeiner zurückzuholen, doch sie sieht die praktische Umsetzung skeptisch: „Es gab zuletzt mal eine Petition, die Haustiere zurück an den Arbeitsplatz holen wollte. Aber die Vorstellung von drei, vier Hunden im Großraumbüro von ARD aktuell, die dann regelmäßig durch die `Tagesschau` toben, finde sogar ich schwierig. Es würde mir die Sendewoche trotzdem sehr versüßen.“
Ihr Hund Juni, ein Labradoodle, spielt für die Moderatorin auch als Gesprächspartner eine Rolle: „Der Hund bekommt mein tägliches Seufzen ab. Normalerweise spreche ich nicht mit mir selbst. Das käme mir komisch vor. Wenn der Hund auf dem Sofa liegt, habe ich das Problem nicht. Dann ist jemand da. Was man spricht, geht nicht ins Leere. Der Hund atmet, er reagiert auf meine Stimme, es gibt eine Resonanz.“
Besonders in den Arbeitsphasen, für die sie aus Berlin nach Norddeutschland wechselt, spüre sie das Fehlen des Tieres deutlich: „Und ich merke den Unterschied: Jede zweite Woche bin ich ohne Hund in Hamburg. Da mache ich das nicht.“
Auch über prominente Kontakte ihres Hundes gab Wellmer Auskunft: „Kim Fisher wohnt in der Nachbarschaft. Die hat einen Dackel. Ab und an kommt es zu einem Treffen. Das dürfte ruhig häufiger sein. Ich muss mir wohl einfach mehr Zeit nehmen.“
Die Entscheidung für den ersten Hund ihres Lebens fiel erst nach einer Beobachtung in den USA, da ihre Familie eigentlich unter Allergien leidet: „Aber als wir mal in New York waren und gesehen haben, dass all diese hyperallergischen Stadtneurotiker auch Hunde haben, hat mein Mann gesagt: Wenn die das können, können wir das auch. Im Central Park trifft man auch sehr viele Pudel-Mischungen. Die sind antiallergen.“
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
NDR, ARD, Neue Osnabrücker Zeitung, Kim Fisher
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Hamburg, New York, Central Park.
Worum geht es in einem Satz?
Jessy Wellmer, Moderatorin der "Tagesthemen", bedauert, dass sie ihren Hund Labradoodle aufgrund von Sendervorgaben nicht mit zur Arbeit nehmen kann, und reflektiert nostalgisch über frühere tierfreundliche Zeiten beim NDR, während sie ihre positiven Erlebnisse mit ihrem Hund als emotionalen Gesprächspartner hervorhebt.
Wunsch von Jessy Wellmer, ihren Hund zur Arbeit mitzunehmen
Hundeverbot beim NDR
Rückblick auf frühere tierfreundliche Zeiten beim Sender
Einführung von Großraumbüros
Bestrebungen zur Rückholung von Bürohunden
Petition für Haustiere am Arbeitsplatz
Einfluss des Hundes auf Wellmers Alltag und Emotionsmanagement
Entscheidung für einen Hund nach Beobachtung in den USA
Allergien in der Familie
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Wunsch, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen
Fehlende tierfreundliche Atmosphäre im Newsroom
Wehmütige Rückblicke auf frühere Zeiten mit Bürohunden
Skepsis gegenüber der Umsetzung von Haustier-Rückholaktionen
Wahrnehmung des Fehlens des Hundes in Arbeitsphasen
Hund als Gesprächspartner und emotionale Unterstützung
Zeitmangel für Treffen mit anderen Hundebesitzern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jessy Wellmer zitiert, in der sie äußert, dass sie ihren Hund gerne mit zur Arbeit nehmen würde, aber beim NDR Hunde verboten sind.