Wirtschaftliche Risiken in Europa durch Konflikte
Kiel/Köln () – Ökonomen warnen vor deutlichen wirtschaftlichen Folgen für Europa, sollte sich der Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA ausweiten.
„Die direkten Effekte sind überschaubar“, sagte Moritz Schularick, Präsident des Kiel-Instituts für Weltwirtschaft, dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). Sollte sich der Konflikt aber ausweiten und über Monate andauern, seien „größere Effekte oder Rezessionsrisiken“ denkbar.
Das geschehe aber erst bei einem „wirklich großen und längeren Konflikt mit Kämpfen am Boden und entsprechender Zerstörung“. Insbesondere würde es für Europa problematisch, wenn die Straße von Hormus für längere Zeit unpassierbar bliebe. Die Meerenge vor dem Iran ist eine wichtige Transportroute für Öl und Flüssiggas.
Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, schreibt in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“, die entscheidenden Fragen seien, ob sich der Krieg ausweite und die mit dem Iran verbündeten Milizen wie die Hisbollah und Huthi in den Konflikt einträten. „Logistikrouten im Nahen Osten wären dann definitiv bedroht und nicht nur Förderkapazitäten für Öl; rund ein Fünftel des weltweit verbrauchten Öls – vor allem in Richtung Asien – wird durch die Straße von Hormus zwischen Oman und Iran transportiert“, so Hüther.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Moritz Schularick, Michael Hüther
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Kiel-Institut für Weltwirtschaft, Handelsblatt, Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Hisbollah, Huthi
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kiel, Köln, Iran, Israel, USA, Straße von Hormus, Oman
Worum geht es in einem Satz?
Ökonomen warnen vor gravierenden wirtschaftlichen Folgen für Europa, falls der Konflikt zwischen Iran, Israel und den USA eskaliert und die Straße von Hormus, eine entscheidende Transportroute für Öl, betroffen ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Eskalation des Konflikts zwischen Iran, Israel und den USA
- Mögliche Einbeziehung mit dem Iran verbündeter Milizen (z.B. Hisbollah, Huthi)
- Strategische Bedeutung der Straße von Hormus für den Öl- und Flüssiggastransport
- Bedrohung von Logistikrouten im Nahen Osten
- Auswirkungen auf die globale Ölversorgung
- Potenzial für einen längeren militärischen Konflikt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Ökonomen warnen vor wirtschaftlichen Folgen für Europa bei Ausweitung des Konflikts
- Moritz Schularick sieht zunächst überschaubare direkte Effekte
- Größere Effekte oder Rezessionsrisiken möglich bei längerem Konflikt
- Problematisch wäre eine unpassierbare Straße von Hormus
- Michael Hüther betont Bedrohung von Logistikrouten und Förderkapazitäten für Öl
- Rund ein Fünftel des weltweit verbrauchten Öls wird durch die Straße von Hormus transportiert
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Deutliche wirtschaftliche Folgen für Europa
- Größere Effekte oder Rezessionsrisiken bei Ausweitung des Konflikts
- Bedrohung von Logistikrouten im Nahen Osten
- Einschränkungen bei Förderkapazitäten für Öl
- Mögliche Unterbrechung des Öltransports über die Straße von Hormus
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Moritz Schularick, Präsident des Kiel-Instituts für Weltwirtschaft, äußert sich zu den potenziellen wirtschaftlichen Folgen eines ausweiten Konflikts und warnt vor "größeren Effekten oder Rezessionsrisiken".
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