Hardt begrüßt Angriff auf den Iran – Reeder in Sorge

Politische Entwicklungen im Nahen Osten

Berlin () – Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), hat nach dem Angriff auf Iran ein mögliches Ende des Mullah-Regimes als positiv bewertet.

„Atom- und Raketenprogramm Irans gefährden auch Deutschlands Sicherheit unmittelbar. Was diese Programme zurückwirft, das ist gut für “, sagte Hardt dem Nachrichtenportal T-Online. „Ein neuer Iran muss einer sein, der seine Nachbarn nicht bedroht und allen Völkern im Iran Mitbestimmung garantiert.“

Hardt sagte: „Die Zeit der Mullahs ist abgelaufen.“ Irans Regime habe jede Chance zum Selbsterhalt verpasst. „Die USA streckte ein letztes Mal die Hand für Verhandlungen aus, was das Regime mit Hinhalten und Lavieren sabotierte.“ Deutschland und müssten nun wo möglich stabilisierend wirken. „Die Irans hassen die eigene , die auf Proteste nur mit Mord reagierte.“

Die internationale Handelsschifffahrt befürchtet, durch den aktuellen Militärkonflikt im Nahen Osten in Mitleidenschaft gezogen zu werden. „Die aktuelle Eskalation trifft das Herz globaler Seehandelsrouten – das spüren unsere Reedereien und ihre Besatzungen unmittelbar“ sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR) dem „Spiegel“.

Die militärische Auseinandersetzung zwischen den USA, Israel und Iran findet in unmittelbarer Nähe bedeutender internationaler Seehandelswege und Umschlagplätze statt. So verläuft entlang der iranischen Küste insbesondere die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten für fossile Energieträger.

Die jüngste Eskalation erhöht laut VDR das Risiko möglicher Angriffe oder sicherheitsrelevanter Zwischenfälle auf See. Westlich davon verläuft – zwischen Israel, der Arabischen und Nordostafrika – zudem eine der wichtigsten Handelsrouten zwischen Europa und Asien: Der Seeweg durch das Rote Meer und den Suezkanal.

Die rund 300 in Deutschland ansässigen Reeder befürchten eine weitere Ausweitung der Konfliktdynamik mit erheblichen Risiken für die Handelsschifffahrt in der gesamten Region. „Unsere Schiffe stehen für offene Märkte und stabile Lieferketten, sie dürfen nicht in militärische Eskalationen hineingezogen werden“, verlangte Kröger.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Containerschiff (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der im Artikel vorkommenden Personen sind:

Jürgen Hardt, Martin Kröger.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), T-Online, USA, Israel, Iran, Verband Deutscher Reeder (VDR), "Spiegel"

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden an folgenden Orten statt oder beziehen sich auf folgende Orte:

Iran, Deutschland, USA, Israel, Arabische Halbinsel, Nordostafrika, Straße von Hormus, Rotes Meer, Suezkanal.

Worum geht es in einem Satz?

Jürgen Hardt (CDU) betrachtet einen möglichen Sturz des Iran-Regimes als positiv für die Sicherheit Deutschlands, während die internationale Schifffahrt durch den Militärkonflikt im Nahen Osten besorgt ist, da er wichtige Handelsrouten gefährdet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Angriff auf Iran
  • Bedrohung durch Atom- und Raketenprogramm Irans
  • Mangelnde Verhandlungsbereitschaft des iranischen Regimes
  • Proteste gegen die iranische Regierung
  • Militärische Auseinandersetzung zwischen USA, Israel und Iran
  • Strategische Lage der Handelsrouten
  • Risiko von Angriffen auf Handelsschiffe
  • Bedeutung der Straße von Hormus für fossile Energieträger

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Jürgen Hardt (CDU) bewertet mögliches Ende des Mullah-Regimes als positiv
  • Er erklärt, dass Irans Atom- und Raketenprogramme Deutschlands Sicherheit gefährden
  • Hardt sieht Zeit der Mullahs als abgelaufen an
  • Irans Regime habe Chance zum Selbsterhalt verpasst
  • Deutschland und Europa sollten stabilisierend wirken
  • Menschen im Iran hassen die Regierung, die gewaltsam auf Proteste reagiert
  • Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des VDR, warnt vor Auswirkungen auf die internationale Handelsschifffahrt
  • Aktuelle Eskalation betrifft wichtige Seehandelsrouten
  • VDR erhöht Risiko möglicher Angriffe auf See
  • Reeder befürchten Ausweitung des Konflikts mit Risiken für die Handelsschifffahrt
  • Forderung nach Schutz offener Märkte und stabiler Lieferketten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Positives Ende des Mullah-Regimes bewertet
  • Verbesserung der Sicherheitslage für Deutschland
  • Möglichkeit eines neuen Iran mit Mitbestimmung für alle Völker
  • Stabiliserende Rolle für Deutschland und Europa erforderlich
  • Internationale Handelsschifffahrt in Mitleidenschaft gezogen
  • Erhöhtes Risiko für Angriffe oder sicherheitsrelevante Zwischenfälle auf See
  • Risiken für Handelsschifffahrt in der gesamten Region
  • Vertragsstörungen in offenen Märkten und stabilen Lieferketten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Jürgen Hardt (CDU) bewertet das mögliche Ende des Mullah-Regimes als positiv und äußert, dass ein neuer Iran seine Nachbarn nicht bedrohen und den Völkern im Iran Mitbestimmung garantieren sollte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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