Landwirtschaftsrecht: NRW hebt Düngeverordnung auf
Düsseldorf () – Das Land Nordrhein-Westfalen hat seine Landesdüngeverordnung aufgehoben. Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilte am Freitag mit, die Verordnung sei unverzüglich außer Kraft gesetzt worden.
Grund sei ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Oktober 2025, das die bundesrechtliche Grundlage für die Ausweisung nitratbelasteter Gebiete für verfassungswidrig erklärt hatte.
Mit der Aufhebung entfallen in Nordrhein-Westfalen die sogenannten roten Gebiete mit strengen Düngeauflagen sowie abweichende Regeln für nicht belastete Gebiete. Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen sagte, die Landwirte erhielten damit endgültige Rechtssicherheit.
Sie forderte den Bund auf, schnell einen neuen Rechtsrahmen zu schaffen.
Das Ministerium wies jedoch darauf hin, dass alle Betriebe weiterhin die rechtlichen Mindestvorgaben der Bundes-Düngeverordnung einhalten müssten. Die Ziele des Gewässerschutzes blieben unverändert bestehen, hieß es.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Silke Gorißen
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesverwaltungsgericht, Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Nordrhein-Westfalen, Silke Gorißen, Bund.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am Freitag nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Oktober 2025 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Worum geht es in einem Satz?
Nordrhein-Westfalen hat seine Landesdüngeverordnung aufgehoben, nachdem das Bundesverwaltungsgericht die Grundlage für nitratbelastete Gebiete als verfassungswidrig erklärte, was den Landwirten Rechtssicherheit verschafft, jedoch die Einhaltung der Bundes-Düngeverordnung weiterhin erforderlich bleibt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Oktober 2025
- Verfassungswidrigkeit der Grundlage für die Ausweisung nitratbelasteter Gebiete
- Aufhebung der Landesdüngeverordnung in Nordrhein-Westfalen
- Abnahme der strengen Düngeauflagen in den roten Gebieten
- Forderung nach einem neuen Rechtsrahmen durch die Landwirtschaftsministerin
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Aufhebung der Landesdüngeverordnung in Nordrhein-Westfalen
- Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Oktober 2025 als Grund
- Entfall der roten Gebiete mit strengen Düngeauflagen
- Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen betont Rechtssicherheit für Landwirte
- Forderung an den Bund für schnellen neuen Rechtsrahmen
- Betriebe müssen weiterhin Mindestvorgaben der Bundes-Düngeverordnung einhalten
- Gewässerschutz-Ziele bleiben unverändert
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Aufhebung der Landesdüngeverordnung
- Entfall der roten Gebiete mit strengen Düngeauflagen
- Entfall abweichender Regeln für nicht belastete Gebiete
- Rechtssicherheit für Landwirte
- Forderung nach schnellem neuen Rechtsrahmen auf Bundesebene
- Einhaltung der rechtlichen Mindestvorgaben der Bundes-Düngeverordnung bleibt bestehen
- Unveränderte Ziele des Gewässerschutzes
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen zitiert, die betont, dass die Landwirte mit der Aufhebung der Verordnung endgültige Rechtssicherheit erhalten.
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