Landrat erklärt Bürgermeisterwahl in Strausberg für ungültig

Politik in Strausberg: Wahlen Ungültig erklärt

Strausberg () – Der Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt, hat die Bürgermeisterwahl in Strausberg vom 15. Februar für ungültig erklärt. Das teilte das brandenburgische am Freitag mit.

Grund seien Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Wahlablaufs, nachdem sich eine hohe Zahl von Briefwahlunterlagen im direkten Zugriffsbereich eines Kandidaten befunden habe.

Der Landkreis habe den Bescheid am Montag dem Innenministerium übermittelt, hieß es weiter. Die Bürgermeisterin der Stadt habe unverzüglich erklärt, keine Rechtsmittel einzulegen, und die Fraktionsvorsitzenden hätten ihre Unterstützung für bekundet.

Der Kreiswahlleiter stoppte in Rücksprache mit der städtischen Wahlleiterin das für Montag geplante Versenden der Briefwahlunterlagen für die anstehende Stichwahl.

Innenminister René Wilke lobte den Landrat für sein schnelles und konsequentes Handeln zum Schutz des Ansehens der Demokratie. Landrat Schmidt betonte, die Rechtsaufsicht müsse die Grundlagen der Demokratie schützen und bei öffentlich gravierenden Verstößen eingreifen.

Ob ein schuldhaftes Verhalten vorlag, ermittele die Staatsanwaltschaft.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wahllokal (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Landkreis Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt, Brandenburgisches Innenministerium, Stadt Strausberg, Kreiswahlleiter, städtische Wahlleiterin, René Wilke, Staatsanwaltschaft

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum: 15. Februar

Zeitraum: Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Strausberg, Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg.

Worum geht es in einem Satz?

Die Bürgermeisterwahl in Strausberg wurde vom Landrat Gernot Schmidt für ungültig erklärt, da Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Wahlablaufs bestehen, insbesondere durch das Auffinden von Briefwahlunterlagen in der Nähe eines Kandidaten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Zahl von Briefwahlunterlagen im Zugriff eines Kandidaten
  • Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Wahlablaufs
  • Entscheidung des Landrats Gernot Schmidt
  • Übermittlung des Bescheids an das Innenministerium
  • Unterstützung der Entscheidung durch die Bürgermeisterin und Fraktionsvorsitzende
  • Stopp des Versands der Briefwahlunterlagen für die Stichwahl
  • Ermittlung durch die Staatsanwaltschaft bezüglich schuldhaften Verhaltens

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Landrat Gernot Schmidt erklärt Bürgermeisterwahl in Strausberg für ungültig
  • Zweifel an Rechtmäßigkeit des Wahlablaufs aufgrund hoher Zahl von Briefwahlunterlagen in Nähe eines Kandidaten
  • Bescheid an Innenministerium übermittelt
  • Bürgermeisterin legt keine Rechtsmittel ein
  • Fraktionsvorsitzende unterstützen die Entscheidung
  • Kreiswahlleiter stoppt Versand von Briefwahlunterlagen für Stichwahl
  • Innenminister René Wilke lobt schnelles Handeln des Landrats
  • Schmidt betont Schutz der Demokratie durch Rechtsaufsicht
  • Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglichem schuldhaften Verhalten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Bürgermeisterwahl für ungültig erklärt
  • Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Wahlablaufs
  • Stopp des Versendens der Briefwahlunterlagen
  • Keine Rechtsmittel durch die Bürgermeisterin
  • Unterstützung der Entscheidung durch Fraktionsvorsitzende
  • Schutz des Ansehens der Demokratie gewährt
  • Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bezüglich schuldhaftem Verhalten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Innenminister René Wilke lobte den Landrat für sein schnelles und konsequentes Handeln zum Schutz des Ansehens der Demokratie.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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